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Die Polizei hat in Dortmund mehrere Wohnungen durchsucht und zwei Männer festgenommen.

Staatsanwaltschaft teilt mit

Schüsse auf Dortmunder Friseur: Polizei nimmt mögliche Helfer fest

Nach Schüssen auf einen Friseur in Dortmund hat die Polizei mehrere Wohnungen durchsucht und mögliche Helfer des Schützen festgenommen.

Vier Monate nach einem Schuss auf einen Friseur in Dortmund hat die Polizei zwei Männer vorübergehend festgenommen. Der 34-Jährige und der 27-Jährige stehen im Verdacht, den weiterhin unbekannten Schützen unterstützt zu haben, sagte der Dortmunder Staatsanwalt Henner Kruse am Mittwoch.

Die Polizei habe seit dem Morgen Wohnungen mehrerer Beschuldigter durchsucht, die mit der Tat in Verbindung gebracht werden. Der Friseur war durch den Schuss am Bein verletzt worden.

Polizei sucht weiter nach dem Täter

Als möglichen Hintergrund des versuchten Tötungsdeliktes schließt die Polizei eine Racheaktion weiterhin nicht aus. Der Friseur hatte zuvor als Mitglied des Rockerclubs "Bandidos" zusammen mit einem Komplizen das Mitglied eines Clans niedergestochen. Er war dafür zu einer Haftstrafe verurteilt worden. Die nun Festgenommenen gehören nach Aussage des Staatsanwaltes zum Bekanntenkreis des damals Niedergestochenen.

Der jüngere der beiden stehe im Verdacht, den Schützen möglicherweise vom Tatort weggebracht zu haben. Der 34-Jährige werde verdächtigt, möglicherweise die Tatwaffe besorgt zu haben.

Stichhaltige Beweise für einen dringenden Tatverdacht haben die Ermittler bislang jedoch nicht vorlegen können. Den nicht identifizierten Schützen, der Mitte Juli erst zu Fuß, dann auf der Rückbank eines Autos floh, sucht die Polizei ebenfalls weiter.

In Gelsenkirchen findet aktuell eine dramtische Suchaktion nach einer dementen Frau statt. 

dpa

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