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Schützenstraße

SEK stürmt Wohnung und findet ein Gewehr

HERTEN - An der Schützenstraße haben Spezialkräfte der Polizei (SEK) aus Essen am Freitagmorgen (22.3.) gegen 6.30 Uhr die Wohnung einer libanesischen Großfamilie gestürmt. Dabei wurde ein Bewohner verletzt. Bei der Durchsuchung fanden die Einsatzkräfte dann ein Gewehr.

Hintergrund ist ein mutmaßlicher massiver Streit der Hertener Familie mit einer libanesischen Großfamilie in Essen. In dessen Verlauf kam es am 10. Februar in Essen-Katernberg zu einer Auseinandersetzung, bei der auch mit einer Schusswaffe gedroht worden sein soll.

Obwohl die Polizei nach diesem Streit in einer sogenannten „Gefährderansprache“ die Familien vor weiteren Eskalationen warnte, setzten sie ihren heftigen Streit bereits am darauffolgenden Tag fort.

Am Freitagmorgen drangen die Spezialkräfte dann in die Wohnung der Hertener Familie an der Schützenstraße ein, weil sie dort die Schusswaffe vermuteten, mit der bei der Auseinanderstzung am 10. Februar gedroht worden sein soll.

Ein 21-jähriger Beschuldigter, der offenbar nicht mit dem Vorgehen der Polizisten einverstanden war und sich widersetzte, erlitt bei der Auseinandersetzung mit den Beamten eine leichte Verletzung im Gesicht.

Bei der Durchsuchung der Wohnung fanden die Kriminalbeamten zwar nicht die gesuchte Schusswaffe, dafür aber ein altes Kriegsgewehr, das offenbar dem Kriegswaffenkontrollgesetz unterliegt. Experten prüfen nun die Funktionsfähigkeit des Gewehrs.

Für die Dauer des Einsatzes war die Schützenstraße gesperrt worden.

Die Ermittlungen der Essener Polizei werden fortgesetzt.

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