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Kein Wunder, standen da doch wirklich selbstbewusste Entertainer auf der Bühne.

Ska-Konzert

Buster Shuffle verwandeln Kaktusfarm in Hexenkessel

DORTMUND - Lupenreinen Ska spielen sie nicht, auch wenn sie Klassiker wie „Monkey Man“ oder „Message To You Rudy“ im Gepäck haben. Die Londoner Formation Buster Shuffle hat am Freitag die Kaktusfarm mit einer ganz eigenen Mischung aus Ska, Brit Pop und jeder Menge Boogie Shuffle gerockt, der von Piano und Orgel getragen wird.

Und ja, eine Prise Rock'n'Roll war auch dabei, wenn das Sextett etwa Chuck Berry covert. Das ist Fetenmusik, die in die Beine geht, die die Stimmung der knapp 200 Besucher so befeuerte, dass vor der Bühne ein „Hexenkessel“ für Tänzer entstand. Da wurde das Konzert zum Party-Express, mit einem Motor der zuverlässig auf hohen Touren läuft. So hat es uns gefallen: Gute Musiker und selbstbewusste Entertainer standen auf der Bühne, in der englischen Presse nicht zu Unrecht mit Madness verglichen, die in ihrer Karriere vom Ska mehr und mehr in Popgefilde („Our House“) steuerten.

So hat es den Zuschauern gefallen:

Michael Plate aus Essen war anschließend voll des Lobes: „Das war unterhaltsam und auf den Punkt. Ich bin kein großer Ska-Fan, aber Buster Shuffle können ja auch viel mehr als das. Die machen richtig Spaß!“

Kiki Limberg

ist mit ihrem Freund aus Oberhausen angereist: „Ich habe die Band vor drei Jahren auf einem Festival in Torgau gesehen. Ich fand sie so toll, dass es unbedingt eine Wiederholung geben musste. Es hat sich gelohnt.“

Kikis Freund Dustin Pohl

hat sich eine Platte von Buster Shuffle gekauft: „Das musste sein. Ich stehe nicht auf Ska, aber was die daraus machen, gefällt mir. Nachdem ich zwei Konzerte in Berlin verpasst habe, war der Termin in Dortmund heute ein absolutes Muss!“

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