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So soll der Neubau am Standort Weisbachstraße der Fachhochschule aussehen.

Sonnenstraße

Fachhochschule investiert 2,7 Millionen Euro - Neubau geplant

DORTMUND - Es herrscht Platzmangel an der Fachhochschule Dortmund. 2,7 Millionen Euro werden deswegen jetzt in die Verbesserung der Studienbedingungen investiert. Im ersten Schritt der umfangreichen Baumaßnahmen entsteht am Standort Sonnenstraße ein neues Gebäude mit 270 studentischen Arbeitsplätzen.

Für 7000 Studenten wurde die Fachhochschule mal konzipiert, inzwischen studieren hier fast 14.000 junge Menschen. Besonders der Platz im Gebäudekomplex an der Weisbachstraße/Sonnenstraße/Neuer Graben ist deswegen knapp. An diesem Standort befinden sich die Fachbereiche Maschinenbau, Elektrotechnik und Informationstechnik.

Um zusätzliche Arbeits- und Lernplätze zu schaffen, wird jetzt ein Verbindungsgang zwischen dem siebengeschossigen Hauptgebäude und einem parallel zur Weisbachstraße liegenden Gebäude abgerissen. An dieser Stelle werden ein Neubau und Terrassen im Innenhof entstehen. Das neue zweistöckige Gebäude wird im Erdgeschoss an die Mensa angrenzen und 400 Quadratmeter Platz bieten. 270 studentische Arbeitsplätze in zwei Räumen entstehen so. Vorlesungen oder Seminare werden hier jedoch nicht stattfinden. Stattdessen können die Studenten das dank Glasfassade lichtdurchflutete Gebäude nutzen, um in Ruhe ihre Hausarbeiten zu schreiben, zu recherchieren oder Präsentationen vorzubereiten.

Neubau beste Option

Auch der Rest des Innenhofes wird neu gestaltet. Vor dem Neubau werden Terrassen angelegt, damit die Studenten sich im Sommer auch draußen aufhalten können. Ein Anbau statt eines Neubaus ist laut Martin Hübner, Leiter des Dezernats Organisation und Facilitymanagement, nicht sinnvoll. „Der Aufwand, den Altbestand in die Baumaßnahme zu integrieren, wäre unverhältnismäßig hoch gewesen. Im Vergleich zum Neubau würde sich das auch nicht rechnen.“

Der Verbindungsgang stammt noch aus den 60er-Jahren und ist energetisch betrachtet in einem schlechten Zustand. „Würde man ihn in den Neubau einbeziehen, müsste man das Dach und die Südfassade komplett erneuern und die Nordfassade entfernen, um die notwendige Größe zu realisieren“, sagt Heike Mertins, Pressesprecherin der Fachhochschule. Das sei nach Berechnungen der planenden Architekten unwirtschaftlich. Ziel ist laut Mertins auch die Verbesserung der Studienbedingungen durch modernere Arbeitsplätze.

Parkplätze gesperrt

Die Fachhochschule hat die Anwohner in der vergangenen Woche mit Flyern über die geplanten Bauarbeiten informiert. Zeitweise werden an der Weisbachstraße Parkplätze nicht zur Verfügung stehen, weil Materialien oder Container angeliefert werden.

Da das neue Gebäude mitten im Innenhof gebaut wird, bedeuten die Bauarbeiten einen großen Aufwand. Große Betonteile und Fassadenelemente müssen zum Beispiel von der Weisbachstraße aus mit einem Kran über ein zweistöckiges Gebäude in den Innenhof gehoben werden. Deswegen könne es vorkommen, dass die Straße zeitweise nur von beiden Seiten bis zum Kran befahrbar sein wird, so Mertins.

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