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Kreishaus-Beschluss soll revidiert werden

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KREIS RE - Bei der SPD überschlagen sich die Ereignisse. Einen Tag, nachdem die Gladbecker Sozialdemokraten den Ausstieg aus dem Kreishaus-Neubauprojekt forderten, haben der SPD-Kreisverband und die Kreistagsfraktion am Freitag die Reißleine gezogen.

Bereits in seiner Sitzung am 25. September soll der Kreistag den Neubaubeschluss revidieren. Das jedenfalls schlagen Parteivorsitzender Frank Schwabe und Fraktionschef Klaus Schild vor.

In einer gemeinsamen Mitteilung stellen Schwabe und Schild fest, dass es nicht gelungen sei, die Bürger von einem Neubau-Beschluss zu überzeugen. „Ohne eine breite Mehrheit im Kreistag und ein von dieser Mehrheit geschaffenes Verständnis in der Bevölkerung kann dieses Bauvorhaben nicht gelingen. Das haben wir verstanden“, heißt es wörtlich.

Mit den Stimmen von SPD, FDP und Grünen hatte der Kreistag am 11. Juni die Errichtung eines neuen Verwaltungsgebäudes (Investitionssumme: 130 Mio. Euro) beschlossen. Die CDU hatte hingegen eine Sanierung auf Sparflamme gefordert. Einem Bürgerbegehren „Sanierung statt Neubau des Kreishauses“ haben bereits mehr als 20.000 Menschen ihre Unterschrift gegeben. „Wie wir aus den vielen Diskussionen in den Städten erkannt haben, spaltet der Beschluss vom 11. Juni 2018 den Kreis“, erklären Schwabe und Schild. „Das wollen wir als SPD im Kreis Recklinghausen nicht.“

Rubriklistenbild: © Thomas Nowaczyk

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