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Traf regelmäßig für die U21: Cedric Teuchert

Spielpraxis fehlt vor U21-Nominierung

Eine Schalker Nachwuchshoffnung bangt um sein EM-Ticket

Gelsenkirchen - Während die meisten Spieler des FC Schalke 04 momentan mehr oder weniger ihren Urlaub genießen, bereiten sich drei Schalker Spieler seit dem vergangenen Sonntagabend In Natz (Südtirol) auf einen Saisonhöhepunkt vor: die Endrunde der U21-Europameisterschaften in Italien und San Marino.

Ob Torwart Alexander Nübel, Mittelfeldspieler Suat Serdar und Stürmer Cedric Teuchert aber wirklich bei diesen Titelkämpfen dabei ist, entscheidet sich erst am 6. Juni. Dann muss Bundestrainer Stefan Kuntz seinen aktuell 25 Spieler umfassenden Kader um vier Akteure reduzieren.

Zu den Streichkandidaten könnte Cedric Teuchert gehören, der zwar mit seinen acht Toren in acht U21-Begegnungen wesentlich zum Erreichen der Endrunde beigetragen hat. Aber der Stürmer hat ein schweres Handicap im Vergleich zu den meisten seiner Konkurrenten, nämlich ihm fehlt die Spielpraxis.

Cedric Teuchert nach Verletzungspech mit vielen Zwangspausen

In der Rückrunde musste der 22-Jährige bis zum vorletzten Spieltag warten, ehe er beim 1:1 in Leverkusen endlich mal wieder zum Einsatz kam. Bis zu diesem Zeitpunkt saß Teuchert entweder auf der Bank oder musste sich im Schalker Oberligateam für die Bundesliga empfehlen. Außerdem zwangen kleinere Verletzungen den Stürmer immer wieder zu Zwangspausen.

Aufgrund dieser Problematik muss Teuchert um sein EM-Ticket bangen. Im privaten Bereich will der 22-Jährige dagegen Nägel mit Köpfen machen. Im Juli ist die Heirat mit seiner Freundin geplant, die er in Gelsenkirchen kennenlernte.

Keine Sorgen um die EM-Teilnahme muss sich hingegen Alexander Nübel machen. Der Schlussmann ist die unumstrittene Nummer eins bei der U21 und will bei diesen Titelkämpfen die Chance nutzen, seinen Marktwert weiter zu erhöhen. Bisher hat der gebürtige Paderborner alle Gesprächsangebote von Schalker Seite, seinen 2020 auslaufenden Vertrag vorzeitig zu verlängern, abgelehnt.

Schalke-Vorgänger Manuel Neuer lobt die neue Nummer eins Alexander Nübel

Bayern-Torhüter Manuel Neuer traut Nübel offenbar eine Menge zu. Der 33-Jährige sagte am Dienstag über Nübel: „Ich habe ihn natürlich beobachtet, wie er gehalten hat. Er hat seinen Job sehr gut gemacht.“ Und Neuer, der 2011 selbst bekanntlich von Schalke zum FC Bayern wechselte, ergänzte vielsagend: „Parallelen sind schon da.“

Dritter Schalker Spieler ist Suat Serdar, der ähnlich wie Nübel wohl mit seiner Nominierung rechnen darf. Denn der Mittelfeldakteur gehörte zu den ganz wenigen Schalker Spielern, die zumindest phasenweise in der vergangenen Saison gute Leistungen zeigten. Eurofighter Mike Büskens äußerte sich kürzlich auf der Talkrunde in Gelsenkirchen lobend über Serdar: „Das ist ein Junge mit Potenzial.“

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