Sportinfrastruktur

Stadt will mit Masterplan dem Sport auch künftig auf die Sprünge helfen

Die Stadt will mehr für den Sport in Dortmund tun und die Grundlagen für eine zukunftsorientierte Sportpolitik liefern - laut OB Sierau eine Investition in die Zukunft.

155.000 Menschen in Dortmund treiben Sport in rund 530 Vereinen. Es gibt 46 Sport-Fachschaften. Darüber hinaus gibt es viele informelle Treffpunkte für Sport und Bewegung in der Stadt. Ob in Vereinen oder selbst organisiert - für alle Sporttreibende will die Stadt auch in den nächsten 15 Jahren möglichst gute Rahmenbedingungen in allen zwölf Stadtbezirken schaffen. Deshalb schlägt die Verwaltungsspitze dem Rat vor, im nächsten Jahr einen Masterplan Sport aufzulegen.

"Das Ziel der Stadt ist, den Breiten-, Leistungs-, Spitzen- und Schulsport bestmöglich zu unterstützen, zu fördern und gezielt zu entwickeln," teilte Sportdezernentin Birgit Zoerner nach der Sitzung des Verwaltungsvorstands mit. Darunter fallen auch Sportarten wie Hockey, Football oder Rugby.

Visionen für 15 bis 20 Jahre

Zunächst soll der Masterplan das auflisten, was es bereits gibt, und daraus Handlungsempfehlungen und Visionen für die nächsten 15 bis 20 Jahre aufzeigen. "Wir wissen, dass Sport eine wichtige Wohlfahrtswirkung hat", stellt Zoerner fest, er sei ein wichtiger Pfeiler der modernen Gesellschafts-, Bildungs-, und Sozialpolitik. Mit seinem wesentlichen Anteil an der Freizeitgestaltung und Bewegungskultur fördere der Sport Gesundheit, Wohlbefinden, Persönlichkeitsbildung, Gemeinschaftserlebnisse, Integration und Inklusion.

Ehrenamtliches Engagement stärken

Der Masterplan hat nicht nur die sportliche Infrastruktur im Blick. Ein Augenmerk gelte auch dem Ehrenamt, ohne das viele Sportangebote gar nicht möglich seien, so Zoerner. Man wolle das Engagement der Freiwilligen (Schiedsrichter, Ordner, Trainer) auch in einer alternden Gesellschaft aufrechterhalten. Ein anderes Ziel ist, für mehr Schlagkraft die Sportverbände räumlich unter einem Dach zu vereinen, etwa in einem Haus des Sports.

Die Stadt ist auch jetzt laufend dabei, in ihre Sport-Infrastruktur zu investieren, etwa in Kunstrasenplätze und Sporthallen. Aktuell wird unter anderem die Leichtathletikanlage in Hacheney gebaut. Oberbürgermeister Ullrich Sierau: "Das ist gut investiertes Geld, eine Investition in die Zukunft der Gesellschaft.

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