Stadt rüstet Elektroauto-Flotte auf

Zahl der E-Ladesäulen soll sich verdoppeln

Dortmund - Die Stadt will mehr Elektroautos in ihrer Flotte einsetzen. Das bedeutet aber auch, dass das Netz an Ladesäulen ausgebaut werden muss. Deren Zahl soll sich bis zum Jahr 2022 etwa verdoppeln.

Mit gutem Beispiel vorangehen will die Stadtverwaltung bei der Förderung der Elektromobilität. Deshalb soll der städtische Pkw-Fuhrpark innerhalb der nächsten vier Jahre weitestgehend auf Elektrofahrzeuge umgestellt werden. Das hat der Verwaltungsvorstand in der vergangenen Woche beschlossen.

Schon heute fährt jeder vierte Dienst-Pkw der Stadt, genau 23 von 91 Autos, mit Strom statt Benzin oder Diesel. Bis 2022 sollen es 73 Pkw sein, mit denen Stadtmitarbeiter dienstlich unterwegs sind - also rund 80 Prozent der gesamten Flotte.

Bislang hat man auch durchaus gute Erfahrungen mit den E-Fahrzeugen gemacht, die nach entsprechenden Vergaben von unterschiedlichen Herstellern kommen. BMW und Mercedes sind ebenso vertreten wie Citroen, Nissan, Renault und VW. Rund 80 Prozent des Fahrbedarfs könne ohne Einschränkung mit Elektromobilien erfüllt werden, hat die Auswertung der bisherigen "Fahrprofile" ergeben.

Mehr Ladesäulen nötig

Klar ist aber: Mit der wachsenden Zahl der Elektroautos muss die Möglichkeit Strom zu "tanken" ausgebaut werden. 47 öffentliche Ladesäulen gibt es aktuell, 50 weitere sollen in den nächsten Jahren dazu kommen. Wo das - auch mit Blick auf Eigentumsverhältnisse sowie die bauliche und technische Realisierung - möglich ist, sollen nun das Vergabe- und Beschaffungszentrum der Stadt, Liegenschaftsamt und städtische Immobilienwirtschaft ermitteln.

Mitte Januar hatte die Stadt schon das Vorgehen gegen Falschparker an den reservierten 94 Parkplätzen neben den bestehenden Ladesäulen verschärft. Weil immer wieder Fahrer von "normalen" Pkw die speziell ausgeschilderten Stellflächen für Elektro-Fahrzeuge blockierten, droht ihnen statt nur eines Verwarnungsgeldes nun der Abschlepphaken.

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