Stadtbahn-Netz

U43-Ausbau zwischen Brackel und Asseln startet 2018

BRACKEL - Die Bezirksregierung Arnsberg hat 1,6 Millionen Euro für den Ausbau der Stadtbahn zwischen Brackel und Asseln genehmigt. Baubeginn soll schon 2018 sein. Der Ausbau hätte gleich mehrere Folgen.

Die Stadtbahnlinie U43 soll bekanntlich zwischen den Stadtteilen Brackel und Asseln zweigleisig ausgebaut werden. Nun hat die Bezirksregierung Arnsberg eine Förderung in Höhe von 1.644.500 Euro für den Straßenumbau zwischen den Haltestellen "In den Börten" und "Businkstraße" bewilligt.

8,8 Millionen vom Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR)

Für den U43-Ausbau erhielten die Dortmunder Stadtwerke bereits im Oktober 2017 einen Förderbescheid des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) in Höhe von 8,8 Millionen Euro.

Die Strecke zwischen den beiden Haltestellen beträgt rund 1,2 Kilometer. Durch die Eingleisigkeit in diesem Bereich könne der Takt der U43 in den Stadtteilen Asseln und Brackel derzeit nicht verdichtet werden. Zugleich sei die Verkehrssituation in diesen Bereichen des Brackeler bzw. Asselner Hellwegs nicht optimal, so heißt es in einer entsprechenden Pressemitteilung der Bezirksregierung Arnsberg.

Bahn kann künftig schneller fahren

Mit dem Ausbau der Gleisanlagen ergebe sich nun auch die Möglichkeit, den Verkehrsraum neu zu ordnen und zu weiten. Dadurch könne nicht nur die U43 schneller fahren, sondern auch der Individualverkehr auf der Straße. Insgesamt werde durch die Maßnahme auch die Verkehrssicherheit erhöht.

Während der Bauzeit, die im zweiten oder dritten Quartal 2018 beginnen soll, ergeben sich fahrtrichtungsbezogene Einschränkungen. Eine großräumige Umleitung erfolge abwechselnd stadtein- und stadtauswärts über die Holzwickeder und die Aplerbecker Straße. Beide werden im Anschluss ebenfalls grunderneuert.

Bezirksbürgermeister Czierpka: "Ein Riesenschritt"

"Ich liebe den Weihnachtsmann aus Arnsberg" - so kommentierte Bezirksbürgermeister Karl-Heinz Czierpka die Nachricht. Der Ausbau sei ein Riesenschritt nach vorne - vor allem, weil der Brackeler und Asselner Hellweg dann komplett umgestaltet werde. Also mit Rad- und Gehweg, sodass kein Platz mehr für LKW bleibe, die dort derzeit parken. Gerade diese parkenden LKW ärgern Anwohner und Politiker seit Jahren (wir berichteten mehrfach).

Positiv bewertet auch DSW-21-Sprecher Marc Wiegand die Nachricht der Bezirksregierung Arnsberg. Der Ausbau werde für mehr Sicherheit und für Fahrzeitverkürzungen sorgen. Die Arbeiten werden dabei voraussichtlich gestaffelt hintereinander erfolgen - zunächst die Verlegung der Versorgungsleitungen und der Kanalbau, dann Gleisbau und Straßenbau.

Während der Bauarbeiten könne der Individualverkehr voraussichtlich einspurig weiter über den Hellweg geführt werden, so Marc Wiegand. Die andere Fahrtrichtung wird über die Holzwickeder und Aplerbecker Straße umgeleitet.

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