Stadtimage

Neue Auflage des Buches "Eine Stadt. Viele Stärken."

Die 4. Auflage des Buches "Eine Stadt. Viele Stärken" wurde vorgestellt - zusammen mit der neuen Briefmarke "Dortmund überrascht.Dich". Als Briefporto wird sie aber nicht mehr lange reichen.

Hätten Sie's gewusst? Der Tresorraum der Deutschen Bundesbank, deren Bau an der B1 gegenüber dem Hauptfriedhof entsteht, ist so groß wie 25 Einfamilienhäuser. Das Europäische Zentrallager von Ikea in Dortmund hat eine Lagerfläche, die dreimal so groß ist wie der Vatikan. Der weltweit größte Versuch zur Anwendung künstlicher Intelligenz in der Logistik findet in Dortmund statt - Fakten, nachzulesen in der neuesten Auflage des Buches "Eine Stadt. Viele Stärken." Herausgegeben wird es von der Stadt Dortmund als Bestandteil der Image-Kampagne "Dortmund überrascht Dich".

Zum vierten Mal seit 2014 hat das Kampagnenteam der Dortmund-Agentur neue Erfolgsgeschichten aus der Stadt auf 98 Seiten zusammengetragen. Zu lesen ist unter anderem von dem zweiten Weinberg in Dortmund, der am Rande des Permakulturparks in Barop heranwächst, mit 96 Weinstöcken deutlich größer als der erste Weinberg am Phoenix-See in Hörde.

Dem Evangelischen Kirchentag, den Dortmund im nächsten Juni beheimatet, ist ebenso eine Geschichte gewidmet wie der Pink-Floyd-Ausstellung "Their Mortal Remains" im Dortmunder U. Es ist die bisher bestbesuchte Ausstellung in dem ehemaligen Kellerei-Hochhaus. Ein Viertel der Besucher kommt von außerhalb Nordrhein-Westfalens, um sie zu sehen. Zu lesen ist auch vom Dortmunder Alpenverein (DAV), mit fast 5000 Mitgliedern nach dem TSC Eintracht der zweitstärkste Breitensportverein in der Stadt.

Auflage von 7000 Exemplaren

Bei der Buchvorstellung am Freitagabend im Kino im U sprach Oberbürgermeister Ullrich Sierau vom "Best of Dortmund des Jahres". In einer Auflage von 7000 Exemplaren (24.430 Euro Produktionskosten) soll das Buch auf der Qualitätsroute des Handels ausgelegt werden und darüber hinaus "deutschlandweit die Runde machen." Für die Konzeption zeichnet Thomas Kampmann (Dortmund-Agentur) verantwortlich.

"Der westfälische Sisyphus in der Kommunikation", so bezeichnete OB Sierau Kampmann, hatte noch einen Pfeil im Köcher: Er präsentierte erstmals die druckfrische Dortmund-Briefmarke im Wert von 70 Cent - ein Gäste-Souvenir in 1000er-Auflage. Für einen Brief wird die Marke wohl bald nicht mehr reichen. Bis zur Entscheidung im Frühjahr, wie viel in den nächsten Jahren das Briefporto kosten soll, habe man nicht warten wollen, so Kampmann.

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