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Im Trainingslager sollten die Schalker Baustellen möglichst schnell bewältigt werden - sonst droht eine ungemütliche Rückrunde.

Vor dem Start in die Rückrunde

Diese vier Baustellen muss Schalke schließen

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GELSENKIRCHEN - Im Trainingslager ist die ganze Mannschaft über den Zeitraum von mehreren Tagen beisammen, das Wetter in der Regel schön – da lässt es sich trefflich werkeln. Auf Schalke sind die Bauarbeiter gerade Trainer Domenico Tedesco und Manager Christian Heidel. Wir schauen einmal, wo der Hammer angesetzt werden muss.

Flaute in der Offensive:

Ganze 20 Tore hat Schalke 04 in dieser Bundesligasaison geschossen - nur fünf Vereine haben eine noch schlechtere Torausbeute auf dem Konto. Ein Baustein für eine bessere Rückrunde ist also auf jeden Fall eine bessere Offensive. Das Angriffsspiel war logischerweise einer der Schwerpunkte der bisherigen Trainingseinheiten in Benidorm: Immer wieder ließ Tedesco entweder das schnelle Spiel nach vorn durchs Mittelfeld oder Läufe über die Flügel trainieren.

Bisherige Erkenntnis:

Auch im Training tun sich die Schalker bislang schwer mit dem Toreschießen, viele Bälle landen über oder neben dem Kasten. Aber vielleicht holt Christian Heidel ja noch einen „Neuen“ mit Torriecher: „Es werden sicher Spieler kommen, aber ich kann nicht sagen, wann“, hatte Heidel am Samstag in Spanien gesagt. Das Anforderungsprofil der Königsblauen ist festgelegt: Gesucht werden Außen- und Mittelstürmer.

Stabilisierung in der Defensive:

Auch Schalkes Abwehr, in der Vizemeister-Saison noch ein Bollwerk, erwies sich in den vergangenen Monaten als nicht sattelfest. Tedesco probierte es mit verschiedenen Systemen, ließ mit Dreier-, Vierer- und Fünferkette spielen, wechselte bisweilen sogar in einem Spiel mehrfach die Formation - mit mäßigem Erfolg.

Allerdings gaben die letzten Spiele Anlass zur Hoffnung: Salif Sané scheint auf Schalke angekommen zu sein, mit Naldo ist – so traurig es aus Schalker Sicht klingt – ein potenzieller Unruheherd zum französischen Erstligisten AS Monaco gewechselt.

Für Naldo muss aber auch passender Ersatz gefunden werden: Auch eine Aufgabe für den Manager. „Man muss genau schauen, welchen Spielertyp man holt“, so Heidel. „Das wird nicht ganz einfach.“

Promi-Trio soll gehen

Den Kader verschlanken:Drei prominente Spieler sind erst gar nicht mit ins Trainingslager nach Spanien geflogen: Abdul Rahman Baba, Franco Di Santo und Johannes Geis. Ein deutlicher Wink mit dem Zaunpfahl, dass sie sich einen neuen Verein suchen können. „Am einfachsten ist es noch bei Baba, weil es da Einverständnis zwischen allen Parteien gibt“, so Heidel. „Da werden wir bestimmt eine Lösung finden.“

Bei den anderen beiden müsse man abwarten. „Beim Thema Geis haben wir immer mit offenen Karten gespielt und schon vor der Saison gesagt, dass es unwahrscheinlich ist, dass der Junge bei uns viel spielen wird“, so der Manager. „Wenn sich der Wechsel jetzt noch bis zum Sommer hinziehen würde, wäre das schlecht.“

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