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Auf dem Wambeler Hellweg wird „Flüsterasphalt“ aufgetragen. Die Autos können derzeit nicht Richtung Innenstadt fahren. Nur die Stadtbahn darf hier durch

Staus und Verspätungen

Auch Dortmunds Osten leidet unter Baustellen-Flut

IM OSTEN. - Baustellen, Umleitungen, Staus: Nicht nur in Dortmunds Süden, sondern auch im Osten ist es momentan vor allem morgens alles andere als ein Vergnügen, in die City zu kommen. Auf mehreren wichtigen Straßen wird derzeit gleichzeitig gebaut. Doch Besserung ist in Sicht.

Wer kennt ihn nicht, den Stress hinter dem Steuer? Der Chef wartet, man ist schon spät dran, und dann staut sich auch noch der Verkehr. Verschärft wurde die Situation für die Autofahrer aus Asseln, Brackel und Co. durch die Sperrung des Wambeler Hellwegs zwischen Geleit- und Dorfstraße Richtung Stadt. Der Grund: Es wird dort sogenannter „Flüsterasphalt“ installiert.

Die Umleitung führt über die Flughafen- auf die Hannöversche Straße. Hier macht sich schnell das erhöhte Verkehrsaufkommen bemerkbar: Im Schneckentempo geht es dort im morgendlichen Berufsverkehr voran. Ein Nadelöhr ist die Kreuzung der Hannöverschen mit der Juchostraße. Durch eine Baustelle in diesem Bereich wird die Fahrbahn eingeengt, und der Geradeausverkehr muss warten, bis Autos, die in die Juchostraße links abbiegen wollen, abgeflossen sind.

Wer glaubt, dass er in Körne über die Alte Straße zum Hellweg gelangt, irrt, denn hier verhindern Kanalbauarbeiten die Durchfahrt. Keine Alternative zu Hellweg und Hannöverscher Straße sind die B 1 mit ihren vielen Staus und die Brackeler Straße, auf der wegen Kanalbauarbeiten teilweise nur eine Fahrbahn zur Verfügung steht.

Doch Besserung ist in Sicht:

Brackeler Straße: Laut Stadtsprecherin Heike Thelen sollen die Kanalbauarbeiten auf der Brackeler Straße Ende Oktober beendet sein. Danach müsse allerdings noch die Straße wiederhergestellt werden. Auch werde in diesem Bereich eine Einmündung auf das Westfalenhüttengelände gebaut.

Alte Straße: Hier handelt es sich um einen Kanalbau der Entsorgung Dortmund GmbH, wie EDG-Sprecherin Petra Hartmann auf Anfrage bestätigte. Sie stehe im Zusammenhang mit den Bauten im Rahmen des städtischen Betriebsstättenkonzeptes. Bis zum 27. Oktober würden diese Arbeiten beendet sein.

Hannöversche Straße: „In Höhe der Hausnummer 72 gibt es eine Bombenverdachtsfläche“, teilt Gabi Dobovisek, Sprecherin der Dortmunder Netz GmbH (Donetz), auf Anfrage mit. „Wir müssen solange warten, bis sondiert ist, ob dort eine Weltkriegsbombe liegt oder nicht.“ Danach werde es dann noch zwei Wochen dauern, um die letzten 50 Meter fertigzustellen. Diese seien der Rest einer großen Maßnahme in Körne und Wambel, in der seit Ende letzten Jahres 6000 Meter Versorgungsleitungen erneuert worden seien. „Wir sind fast fertig.“ 2,5 Millionen Euro habe das Unternehmen in die Maßnahme investiert.

Wambeler Hellweg: Derzeit läuft der erste Bauabschnitt mit der Sperrung Richtung Stadt. Im zweiten wird der Hellweg Richtung Osten dichtgemacht. Die Umleitung geht über Nußbaum-, Renn- und Wieckesweg. Die Arbeiten seien im Zeitplan, so Heike Thelen. Die Sperrung könne zum 4. November aufgehoben werden, sofern das Wetter mitspiele.

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