Steinmeier besuchte die Anne-Frank-Gesamtschule

Präsidenten-Lob für Ausbildungspakt an Dortmunder Schulen

Dortmund - Der Bundespräsident nahm sich viel Zeit: Eineinhalb Stunden besuchte Frank-Walter Steinmeier am Freitag die Anne-Frank-Gesamtschule in der Nordstadt, um sich über das Projekt "Ausbildungspakt" zu informieren. Es war der Abschluss einer einwöchigen bundesweiten Tour. Und die Gäste zeigten sich beeindruckt.

"Wir hätten uns eigentlich keinen besseren Abschluss aussuchen können, als diesen hier im Dortmunder Norden", spendete Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Ende Lob für das Projekt. Er habe großen Respekt vor dem hier gezeigten Bemühen, Jugendliche in Ausbildung zu bringen. "Wenn der Sinn dieser Woche war, mehr Wertschätzung vor der beruflichen Ausbildung zu zeigen, kann man sagen: Hier, an dieser Schule, ist das gewährleistet."

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hatte den, an mehreren Schulen in Dortmund praktizierten, "Ausbildungspakt" vorgeschlagen, der im Gegenzug für besonderes Engagement von Schülern Praktika und Ausbildungsplätze in Dortmunder Betrieben verspricht.

Messestände im Schul-Forum

Die einzelnen Bausteine wurden den Gästen, zu denen neben Frank-Walter Steinmeier und seiner Frau, Elke Büdenbender, auch der DGB-Bundesvorsitzende Reiner Hoffmann und NRW-Bildungsministerin Ivonne Gebauer gehörten, im Forum der Anne-Frank-Gesamtschule wie auf einer Messe vorgestellt. An den einzelnen Stationen führten der Bundespräsident und seine Frau lange Gespräche vor allem mit den Schülerinnen und Schülern, die sich akribisch auf den Tag vorbereitet hatten.

Und das machte Eindruck. "Das ist eine ganz wunderbare Schule", stellte Elke Büdenbender nach dem Rundgang fest. Und die Gäste aus Berlin nahmen sich auch danach noch viel Zeit für persönliche Gespräche und Erinnerungsfotos. "Die Schüler haben Tolles geleistert", war die DGB-Regionsvorsitzende Jutta Reiter am Ende begeistert. "Jetzt hoffen wir, dass sich noch mehr Betriebe dem Ausbildungspakt anschließen."

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