Streik von Verdi zieht in Dortmund über den Wall

Warnstreik nähert sich seinem Höhepunkt

Dortmund - Geschlossene Kitas, keine Busse und Bahnen und lange Staus in der Innenstadt - diese Folgen des Warnstreiks von Verdi sind in Dortmund schon jetzt spürbar. Seit etwa 10.30 Uhr sind Demonstrationszüge auch in und um die Innenstadt unterwegs. Brennpunkt des Streiks wird der Wall sein.

Aktualisierung 10.56 Uhr:

Verdi-Bezirksgeschäftsführer Michael Bürger spricht von bislang 16.000 Teilnehmern des Warnstreiks. Aktuell nähern sich die Demonstrationszüge auf ihren jeweiligen Routen der zentralen Kundgebung am Südwall. Diese soll um 11.30 Uhr beginnen. Der Südwall ist bereits seit dem Morgen gesperrt und eine große Videoleinwand wurde aufgebaut.

Auch auf dem Rest des Walls sind zahlreiche Demonstranten unterwegs. Es ist mit erheblichen Verkehrsbehinderungen in und um die Dortmunder Innenstadt zu rechnen.

Aktualisierung 10.25 Uhr:

Inzwischen sind die Demonstrationszüge unterwegs. Vor allem auf der Hohen Straße, der Rheinischen Straße und auf dem Wall muss nun mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. Der Südwall ist bis etwa 14 Uhr komplett gesperrt, weil hier die Kundgebung von Verdi stattfindet. Sie beginnt um 11.30 Uhr.

Die Stadt teilt mit, dass streikbedingt an diesem Dienstag das Süd- und Nordbad geschlossen sind. Das Westbad hat ohnehin Ruhetag.

Der Morgen zusammengefasst:

Zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen hat die Gewerkschaft Verdi die Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes von Kommunen und Bund zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Es geht vor allem um die Tarifforderung nach 6 Prozent mehr Lohn und Gehalt.

Die Folge des Ausstands: In der Stadtverwaltung sind viele Ämter nur eingeschränkt erreichbar, 86 der 101 Fabido-Kitas sind geschlossen, Busse und Bahnen von DSW21 fahren nicht. Auch bei den Sparkassen gibt es Einschränkungen. Am Flughafen sind die Morgenflüge von und nach München ausgefallen.

Vor allem aber ist der Warnstreik auf den Straßen spürbar. Abgesehen davon, dass viele Pendler notgedrungen aufs Auto umgestiegen sind, sorgen die Demonstrationen, die mit dem Warnstreik verbunden sind, für lange Staus. Der Südwall ist seit den Morgenstunden komplett gesperrt. Hier soll ab 11.30 Uhr die Großkundgebung von Verdi mit Streikenden aus der ganzen Region stattfinden.

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