Sturm Nadine

Frische Zugbesatzung fehlte: Bahnreisende stranden in Dortmund

Dortmund - Reisende von Passau nach Hamburg sind am Donnerstag in Dortmund gestrandet. Der Intercity 2024 konnte nicht weiterfahren, denn dem Zug fehlte aufgrund des Sturmtiefs etwas Entscheidendes.

Noch etwa 350 Kilometer Strecke hätten viele Reisende am Donnerstagabend mit dem IC 2024 noch vor sich gehabt. Doch mit dem Zwischenstopp in Dortmund endete ihre Reise vorerst.

Denn eigentlich hätte die Zugbesatzung in Dortmund wechseln müssen, doch das frische Team kam nicht in Dortmund an. "Das Personal hätte übernehmen sollen, doch das Sturmtief Nadine hatte Schwierigkeiten gemacht ", so ein Sprecher der Deutschen Bahn auf Anfrage unserer Redaktion. So hatte etwa das Wetter Auswirkungen auf den Bahnknotenpunkt in Frankfurt, was zu Verspätungen führte.

Der Hauptbahnhof Dortmund war Endstation

Die Konsequenz: Der Zug fuhr nicht weiter, in Dortmund war Endstation. Auch an anderen Bahnhöfen sei es zu Schwierigkeiten wegen des Wetters gekommen. Damit die gestrandeten Reisenden die Möglichkeit hatten, sich in den jeweiligen Bahnhöfen aufzuhalten, seien Züge bereitgestellt worden. So auch in Dortmund.

Zunächst hatte eine Durchsage am Dortmunder Bahngleis für Verwirrung bei den Fahrgästen gesorgt, wie die Bild berichtete. Demnach hätte die Bahn Personalmangel als Grund genannt. Der Bahn-Sprecher: "Das Personal war da, es konnte Dortmund wegen des Wetters nur nicht rechtzeitig erreichen."

Mehrere Stunden Aufenthalt

Für die Reisenden bedeutete die Störung einen längeren Aufenthalt. Wer keinen Anschlusszug nutzen konnte, musste mehrere Stunden in der Stadt verbringen.

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