Sturmschäden

Sturmtief verursacht schweren Schaden am Tribünendach der Wambeler Rennbahn

Sturmtief Eberhard traf Dortmund am Wochenende schwer - und auch den Rennverein. Denn der Sturm riss am Samstag ein Tribünendach an der Rennbahn weg. Der Schaden geht in die Hunderttausende.

Das Sturmtief Eberhard, das am Wochenende über NRW fegte, hat auch den Dortmunder Rennverein mit voller Wucht getroffen. Dort hob der Sturm am Samstag, einen Tag vor dem letzten Rennen der Wintersaison, das Dach der dritten Tribüne an der Wambeler Rennbahn an und riss es herunter.

Personen seien zum Glück nicht zu Schaden gekommen, sagte Rennvereins-Präsident Andreas Tiedtke. Ein Auto wurde allerdings von den heruntergerissenen Dachteilen, die umherflogen, schwer beschädigt. Den insgesamt entstandenen Schaden beziffert der Rennverein auf etwa 250.000 Euro. Gegen solche Ereignisse sei der Rennverein aber entsprechend gegen versichert, sagte Monika Rybka von der Geschäftsstelle des Rennvereins.

Rennen am Sonntag konnten wie geplant starten

Trotz des kaputten Dachs und des weiterhin stürmischen Wetters musste der Renntag am Sonntag aber nicht ausfallen. Feuerwehr und Polizei hatten sich am Tag zuvor den Schaden angesehen und grünes Licht gegeben. So konnte das Rennen mit ein paar Einschränkungen planmäßig über die Bühne gehen.

Der Bereich um die Tribüne wurde weiträumig abgesperrt und die Wettannahme im Tribünen-Gebäude blieb geschlossen. Mit dem letzten von sieben Rennen um 13.50 Uhr endete der Renntag dann auch, bevor erneut kräftige Sturmböen auf Dortmund trafen.

Der Rennverein wolle zügig mit den Aufräumarbeiten beginnen und so hoffe man, dass die Wettannahmestelle zum Ende der Woche bereits wieder geöffnet werden kann, sagte Tiedtke.

Zweieinhalb Monate Zeit für Aufräumarbeiten

Sofern das eben möglich ist, ist der Zeitpunkt für den Sturmschaden für den Rennverein noch ganz gut zu verkraften. Das Rennen am Sonntag war das letzte von sieben Rennen in der Wintersaison 2018/2019. Jetzt sind erst mal gut zweieinhalb Monate Pause. Weiter geht es erst an Christi Himmelfahrt am 30. Mai mit dem Sparkassen-Renntag.

Bis dahin ist für den Rennverein noch einiges zu tun. "Wir hoffen, dass bis zum nächsten Rennen alles geregelt und das Dach wieder hergerichtet ist", sagte Monika Rybka. Zuerst müssten aber noch Gutachten und Angebote eingeholt werden. "Wir setzen auf jeden Fall alles daran, dass das alles so schnell wie möglich geschieht und beim nächsten Renntag wieder ein Dach auf der Tribüne liegt", sagte Rybka.

Dafür müsse aber auch das Wetter mitspielen, damit die Arbeiten nicht in die Länge gezogen werden.

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