Sturmwarnung

Dortmunder Rosenmontagszugs startet eine Stunde später als geplant

Sturmtief Bennet wirbelt auch in Dortmund die Pläne der Karnevalisten durcheinander: Der Rosenmontagszug startet eine Stunde später als geplant, um 15 Uhr.

Aktualisierung Montagvormittag:

Weil die amtliche Sturmwarnung bis 15 Uhr gilt, wird der Dortmunder Rosenmontagszug eine Stunde später starten, um 15 Uhr statt um 14 Uhr. Das haben die Organisatoren in Absprache mit dem Ordnungsamt, der Feuerwehr und der Polizei entschieden. Einschränkungen wie in Köln, wo zum Beispiel keine Pferde im Zug dabei sein dürfen, gibt es in Dortmund nicht.

Ursprungsmeldung Sonntag:

Aus Sicht der Karnevalisten hat die Sonne ein paar Tage zu früh Pause gemacht. Mit bangen Blick schauen sie am Montag gen Himmel, denn es sind Regen und, was den Organisatoren am meisten Sorge bereitet, heftige Böen angesagt.

Die amtliche Warnung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) gilt für Montag zwischen 4 und 15 Uhr. Der DWD rechnet mit Böen der Stufen 8 bis 9, in Schauernähe sogar bis Windstärke 10. Die Warnung gilt für weite Teile Deutschlands und betrifft auch die größten Züge in Köln, Düsseldorf und Mainz.

"Bei stärkeren Böen wird es problematisch", sagt Organisationsleiter Maik Maevus. "Die Wagen halten das aus, aber die Aufbauten darauf sind aus Pappmaschee und Holz. Wenn das in Zuschauer weht, könnte es gefährlich werden." Diese Risiko wolle man bei starkem Wind nicht eingehen.

"Wir versuchen natürlich, wenn es irgendwie geht, den Rosenmontagszug laufen zu lassen", sagt Maevus. Der späte Start des Zuges um 14 Uhr könne dem entgegenkommen. "Die schlimmsten Böen werden - Stand jetzt - am Vormittag erwartet." Eine offizielle Grenze wie in Düsseldorf, wo der Zug ab Windstärke 8 abgesagt werden muss, gibt es nicht. Das werde im Einzelfall entschieden, so Maevus.

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