Tanken in Dortmund

Onlineportale zeigen große Sprünge bei den Spritpreisen

Dortmund - Beim Tanken lässt sich schnell viel Geld sparen - oder vergeuden. Je nachdem, wo und wann der Autofahrer den Tank auffüllt, können schnell bis zu 30 Cent mehr pro Liter durch die Tankuhr rattern. Dortmund gehört zu den teuren Städten. Hier lohnt sich ein Blick auf die Uhrzeit.

Das Internetportal clever-tanken.de führt Statistiken zu den bundesweiten Benzinpreisen. Demnach liegt Dortmund im unteren Fünftel der 100 größten Städte Deutschlands. In der Tagesstatistik von Montag (6.2.) belegt Dortmund Platz 85 bei Benzin und Platz 89 beim Diesel.

Ein Ausflug in die Nachbarstadt könnte an preiswertere Zapfsäulen führen: Bochum belegte am selben Tag Platz 45 beim Diesel und Platz 70 für Super. Dort ließen sich zwei bis drei Cent pro Liter sparen. In Essen, bundesweit Platz 41 und 23, wären es sogar bis zu vier Cent.

Deutliche Unterschiede

Am billigsten tanken Deutschlands Autofahrer laut Internetportal in Düren, Nürnberg und Wolfsburg, am teuersten in Konstanz, Trier und Göttingen. Der Preisunterschied betrug bei der Stichprobe 13 Cent bei Benzin und knapp 18 Cent beim Diesel.

Da die Fahrt zum Tanken in entfernte Städte in den seltensten Fällen ökonomisch ist, ökologisch schon mal gar nicht, lohnt sich der Blick auf die Tankstellenpreise in der Umgebung. Denn auch dabei zeigen sich je nach Lage und Unternehmen deutliche Unterschiede. Für Dortmund lag der Benzinpreis bei einer Momentaufnahme am Dienstagmittag zwischen 1,33 und 1,49 Euro (Diesel 1,16-1,29 Euro).

Morgens am teuersten

Das Internetportal mehr-tanken.de ordnet die Preise auf Wunsch nach Bundesländern, Landkreisen oder Städten. NRW liegt dabei im Mittelfeld. Dortmund hingegen wird auch dort als teure Tankstadt gelistet, mit mehr als zwei Cent über dem Durchschnittspreis: vorletzter Platz in der 21 Städte umfassenden Auflistung.

Die Auswertung der Preisverläufe ergibt aber auch einen Tipp für Tanker: In Dortmund ist das Tanken dienstags am günstigsten. Der 24-Stunden-Vergleich zeigt, dass es auch Sinn macht, auf die Uhrzeit zu achten: Zu den Feierabendzeiten am Mittag und am frühen Abend gehen die Spritpreise hoch. Am teuersten ist er morgens gegen 7 oder 8 Uhr.

Steffen Bock, Gründer und Geschäftsführer von clever-tanken.de, bestätigt diese Preisspitzen. Er rät dazu, die Anzeigen an den Tankstellen im Blick zu behalten und zuzuschlagen, wenn der Preis runtergeht.

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