Taten auch im Vest RE

Mehr Geldautomaten-Sprengungen in NRW: aber öfter ohne Beute

Region - Die Zahl der Geldautomaten-Sprengungen hat im vergangenen Jahr in Nordrhein-Westfalen deutlich zugenommen. Zugleich blieben immer mehr Attacken ohne Beute. Das geht aus Zahlen des Landeskriminalamts NRW hervor, die die Behörde am Montag auf Anfrage mitteilte.

Danach stieg die Zahl der Attacken von 92 im Vorjahr auf 108 - ein Zuwachs um 17 Prozent. Der Anteil der aus Sicht der Angreifer erfolglosen Versuche stieg seit 2015 von 30 auf 63 Prozent. Das dürfte nach Einschätzung von Fachleuten an den besser gesicherten Geldautomaten liegen.

Nach wie vor gehen die Ermittler der LKA-Sonderkommission "Heat" davon aus, dass viele der Explosionen auf das Konto einer etwa 300-köpfigen Szene marokkanischer Einwanderer aus Utrecht in den Niederlanden gehen. Die sogenannte Audi-Bande türmt mit hochmotorisierten gestohlenen Autos und extrem rücksichtslosem Fahrverhalten.

Die Täter haben in den vergangenen Jahren mehrere Millionen Euro erbeutet und Millionenschäden angerichtet. Die Ermittler haben Hinweise, dass ein Teil der Beute nach Marokko geflossen ist.

Lagebilder des BKA

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