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Die Dauer-Brückenbaustelle am Schiffshebewerk.

Taucher bergen Bauzäune

Brücke: Arbeiten erneut eingestellt - 90 Bürger protestieren

Waltrop - Die Nachricht erreichte unsere Redaktion am Donnerstagmittag, ein paar Stunden, bevor rund 90 Nachbarn und Betroffene der Endlos-Brückenbaustelle am Schiffshebewerk ihrem Ärger im Rahmen der Hauptausschusssitzung im Rathaus Luft machten: Seit Gründonnerstag stehen die Arbeiten an der Brücke wieder still. Warum? Das weiß selbst der Bauherr, das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Duisburg-Meiderich, nicht.

„Auch zu unserem Unmut haben wir vom Auftragnehmer keine Infos darüber bekommen, warum die Arbeiten eingestellt wurden“, sagt Elena Schäfer, beim WSA Arbeitsgruppen-Leiterin Brückenbau. Ebenso habe man keine Informationen erhalten, wann die Arbeiten fortgesetzt werden.

WSA versichert, sein Möglichstes zu tun

Eine mehr als unbefriedigende Situation, auch für das WSA, wie Elena Schäfer versichert. Man tue alles, damit es an der Brücke so schnell wie möglich weitergeht – und zwar auch mit Blick auf die Betroffenen, für die es teilweise um Existenzen geht. „Sie können versichert sein, dass uns das bewusst ist“, sagt Elena Schäfer.

Ein paar Arbeiten gab es dieser Tage dann doch. Ein Taucher-Team hat laut WSA am Donnerstag Bauzäune (u.a.) aus dem Wasser gefischt, die bei dem letzten Sturm von der Brücke ins Wasser gefallen waren. Am Freitag berichten wir ausführlich von den Bürger-Protesten, die es am Donnerstagabend im Rathaus gab. Als ersten Schritt, das WSA unter Druck zu setzen, hat der Hauptausschuss beschlossen, nun den Bundesrechnungshof einzuschalten. Auch darüber berichten wir ausführlich. 

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