Theater in Dortmund

Weihnachtsmärchen mit Cinderella feiert Premiere im Schauspielhaus

Das Theater Dortmund lädt zu Cinderella ein: Das Stück hat alles, was ein klassisches Weihnachtsmärchen braucht und ebenso alles, was es nicht braucht für ein Theatervergnügen mit Kindern.

Die Geschichte von Cinderella ist vielen bekannt: Es ist das Märchen von Aschenputtel, aber ohne die Grausamkeiten, die sich in Geschichten der Gebrüder Grimm finden. "Ein bekannteres Märchen findet man kaum", sagt Andreas Gruhn, der die Regie des Stücks führt, das im November und Dezember im Dortmunder Schauspielhaus zu sehen ist.

Die Cinderella kommt leichtfüßig und beschwingt nach dem Märchen von Charles Perrault daher, "ein leichtes, flirrendes, französisches Märchen", sagt Gruhn. Er inszeniert das Stück mit aufwendigem Bühnenbild und durchaus opulenten Kostümen. Gedacht ist das Stück für Menschen ab sechs Jahren.

Ursprünge der Geschichte reichen bis ins 9. Jahrhundert zurück

Es ist die Geschichte eines ungewöhnliches Mädchens und eines ungewöhnlichen jungen Mannes, die beide aus dem Rahmen fallen, und sich gerade deshalb gefallen. Versionen dieses Stoffes gibt es seit vielen Jahrhunderten. Die Ursprünge können bis ins China des 9. Jahrhunderts verfolgt werden.

"Die Gebrüder Grimm waren da sehr spät dran", sagt Gruhn. Man werde in der Inszenierung die bekannte Geschichte natürlich wiedererkennen, betont er. Aber es gehe dabei auch zeitgemäße Fragen, etwa: "Wie angepasst muss ich sein?" Oder: "Muss jemand gut aussehen, damit ich ihn mag?" Alles ohne belehrenden Unterton, verspricht der Regisseur.

Nach dem Werkstattumbau kehrt das Weihnachtsmärchen nach zwei Jahren wieder ins Schauspielhaus zurück. Gruhn und seine Mitstreiter ("ein sehr bewährtes Team") - unter anderem mit Oliver Kostecka, der seit 2004 für die Ausstattung der Weihnachtsmärchen zuständig ist - freuen sich. Allein schon deshalb, weil es hier mehr Platz gibt als an der Ausweichstätte, im Kinder- und Jugendtheater.

Schon jetzt sind viele Karten verkauft

Sorgen, dass deshalb viele Stammkunden sich in den zwei Jahren Alternativen gesucht haben, sind offenbar unbegründet: Von den insgesamt zur Verfügung stehenden Karten (23.000) sind Stand Ende Oktober bereits 19.500 verkauft.

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