Topspiel am Samstag

Schalke - Nürnberg: Alles andere als ein gewöhnliches Spiel

Gelsenkirchen - Wenn der FC Schalke 04 heute Abend (18.30 Uhr/Sky) den 1. FC Nürnberg empfängt, sind drei Spieler der Blau-Weißen besonders angespannt.

Denn dieses Trio hat eine Nürnberger Vergangenheit, an die sie immer wieder erinnert werden. Ganz besonders Guido Burgstaller, der nicht nur in 63 Zweitligaspielen für den 1. FC Nürnberg an 48 Toren beteiligt war, sondern auch mit FCN-Abwehr-Chef Georg Margreitter eine dicke Freundschaft verbindet.

Die aber heute für 90 Minuten ruhen wird, zumal beide sogar direkte Gegenspieler auf dem Platz sein könnten. Burgstaller ist für Schalke in dieser Phase der Saison nach den Ausfällen von Breel Embolo und Mark Uth besonders wichtig. Zwar hat der 29-Jährige in der laufenden Bundesligasaison auch erst einmal getroffen, aber seine Leistungskurve zeigte nach oben. Deshalb hoffen alle Schalker Verantwortlichen, dass sich seine Leistenbeschwerden nicht verschlimmern. Auch Alessandro Schöpf denkt gerne an seine Nürnberger Zeit zurück. 2014 wechselte er vom FC Bayern zum Club, wo ihm der Durchbruch gelang. Eineinhalb Jahre später unterzeichnete der inzwischen 24-Jährige einen Vertrag beim Champions-League-Teilnehmer Schalke 04. Bei den Königsblauen spielte Schöpf zwar regelmäßig, aber in dieser Saison hatte er bisher noch nicht die Form der vergangenen Jahre. Dass Schöpf bisher das einzige Schalker Tor in dieser Saison in den ersten 45 Minuten gelang, dürfte ihn kaum trösten. Zwar bedeutete sein Kopfballtor gegen Mainz 05 den ersten Saisonsieg für die Königsblauen, doch ein „Türöffner“ für eine Aufholjagd war dieser Erfolg nicht. Schöpf erwartet gegen seinen früheren Verein keine leichte Aufgabe.

Auch Cedric Teuchert hat eine FCN-Vergangenheit

„Auswärts ist der Club bisher nicht so gut aufgetreten wie zuhause. Ich bin mir aber sicher, dass die Mannschaft auch in der Fremde Spiele gewinnen kann. Wir müssen aufpassen und wollen die drei Punkte natürlich bei uns behalten“, so wird der 24-Jährige auf der Homepage des FCN zitiert. Dritter Schalker Spieler mit FCN-Vergangenheit ist Cedric Teuchert, der wegen seiner Hüftbeugerverletzung aber weiter zum Zuschauen verurteilt ist. Zwar hat der Stürmer wieder mit dem Training begonnen, doch frühestens Mitte Dezember könnte Teuchert fit sein. Beim Club schoss sich der junge Angreifer mit elf Toren in 41 Partien in den Vordergrund. Im Januar 2018 wechselte er zu Schalke, wo er noch auf sein erstes Bundesligator wartet.

Heute kann er Schalke also nur die Daumen drücken. Ein Sieg gegen die Franken ist für die Königsblauen bitter notwendig. Was natürlich auch Christian Heidel weiß, der nach dem kapitalen Fehlstart die Schwierigkeiten kennt, um eine Aufholjagd zu starten. Jede weitere Enttäuschung entfernt Schalke von den internationalen Plätzen.

Deshalb nimmt Trainer Domenico Tedesco seine Spieler in die Pflicht: „Es ist nicht einfach, mit dieser Situation umzugehen. Jeder ist jedoch bereit und weiß, dass er in der Pflicht ist.“ Heute ganz besonders.

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