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Auch Hasen halten das Gejaule des Warngeräts nicht aus.

Tularämie-Erkrankung

Offenbar tote Hasen in Waltrop gefunden

Waltrop - In Waltrop sind offenbar tote Hasen gefunden worden, die mit Tularämie infiziert waren, einer Krankheit, die schnell und leicht auf Menschen übertragbar ist.

Entsprechende Informationen, die in sozialen Medien und bei WhatsApp-Gruppen kursieren, sind nach Auskunft von Franz-Josef Stratmann, Chef des Waltroper Hegerings, wohl zutreffend. Die Informanten beziehen sich auf die Leiterin des Fachdienstes Gesundheit beim Kreis, Dr. Ulrike Horacek. Über das Wochenende konnte nicht überprüft werden, ob die Mitteilung wirklich vom Kreis kommt.

Seltene Erkrankung

Es handelt sich um eine seltene (20 bis 40 Fälle im Jahr bundesweit) Erkrankung, die nach Erinnerung von Franz-Josef Stratmann bisher in Waltrop noch nicht vorgekommen ist. Jäger sollten tote Hasen nur mit Handschuhen anfassen, eine dichte Plastiktüte verwenden und das Tier untersuchen lassen.

Dringend zum Arzt

Bei Kontakt der Haut oder Schleimhäute mit infektiösem Tiermaterial, etwa bei der Verarbeitung infizierter Tiere, können sich auch Menschen anstecken. Bei entsprechendem Verdacht soll man dringend zum Arzt gehen. „Man sollte dem Arzt unbedingt sagen, dass man mit einem Hasen in Kontakt war. Das erspart eine langwierige Abklärung und bringt ihn bei der Behandlung auf die richtige Spur“, sagt Stratmann.

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