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Stein des Anstoßes: der ADAC-Verkehrsübungsplatz an der Vinckestraße.

Unfall auf Übungsplatz

Todesursache ist noch immer unklar

RECKLINGHAUSEN - Die Umstände, unter denen am Samstagnachmittag ein 54-jähriger Motorradfahrer auf dem ADAC-Verkehrsübungsplatz an der Vinckestraße zu Tode gekommen ist, gibt der Polizei weiterhin Rätsel auf. Die Polizei hat sowohl den Leichnam als auch das Motorrad beschlagnahmt, doch neue Erkenntnisse ergaben sich nach Angaben von Sprecher Andreas Lesch bislang nicht.

So bleibt es bei den bekannten dürren Tatsachen: Der Bergkamener war offensichtlich am Ende einer Kolonne ausgeschert und aus noch unbekannten Gründen frontal gegen einen Baum geprallt. Und das ist auch für den ADAC weiterhin völlig unverständlich, „weil der 54-Jährige am Samstag bereits sein fünftes Sicherheitstraining an dieser Stelle absolviert hat“, wie Unternehmenssprecher Tobias Scheffel erklärt.

Ausdrücklich macht dieser noch einmal darauf aufmerksam, dass das ADAC-Gelände an der Vinckestraße zweigeteilt ist. Es gibt einerseits den eigentlichen Übungsplatz für künftige Führerscheinprüflinge und deren Begleitung, der während der Woche frei besucht werden kann. Und andererseits ist da das Fahrsicherheitsgelände, auf dem vornehmlich der ADAC Kurse für Motorrad- oder Autofahrer anbietet.

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