USA-Reise endet

WM-Rückkehrer werden beim BVB mit Bedacht integriert

PITTSBURGH - Mit dem Spiel gegen Benfica endet in der Nacht zu Donnerstag die USA-Reise des BVB. In der kommenden Woche beginnt die finale Phase der Vorbereitung - mit allen WM-Teilnehmern.

Jadon Sancho grinste verlegen, dann hob er zum großen Lob auf seinen neuen Trainer an. Lucien Favre, meinte Sancho treuherzig, sei "ein sehr netter Kerl, sehr höflich." Und natürlich auch ein sehr guter Trainer. Sancho schielte leicht zur Seite, als der ganze Saal in Gelächter ausbrach. Denn der, von dem er da gerade geschwärmt hatte, saß direkt neben ihm.

Jedes Risiko vermeiden

Borussia Dortmunds Pressekonferenz von dem Abschluss der USA-Reise geriet dann auch in der Folge zu einer spaßigen Angelegenheit. Und das war dem Dolmetscher zu verdanken, der vor allem Lucien Favres Antworten sehr frei übersetzte. Favre sollte den Amerikanern ein wenig über den BVB erzählen. Schließlich ist Soccer ja hierzulande nicht so populär. Aus "einem der besten Klubs in Europa" wurde dann schnell "der beste Klub." Favre nahm das mit Gelassenheit hin.

Wie angekündigt will Dortmunds Trainer gegen Benfica Lissabon (Donnerstag, 02:05 Uhr, MESZ) jedes Risiko vermeiden. "Verletzungen sind das, was wir nicht gebrauchen können", meinte der 60-Jährige, was wohl andeutet, dass sich der Wunsch der BVB-Fans vor Ort in Pittsburgh nicht erfüllen wird. Das Trio Marco Reus, Lukasz Piszczek und Achraf Hakimi wird man wohl nicht sehen, auch wenn Favre am Vormittag "ein abschließendes Gespräch" führen will.

Schrittweise Einbindung ins Training

Ähnlich mit Bedacht will der Schweizer auch die WM-Spieler integrieren, die am Dienstag in Dortmund erste Einheiten mit der U23 absolvierten. Nach Dortmunds Rückkehr aus den Staaten wird die Mannschaft ein oder zwei freie Tage bekommen, danach sollen Thomas Delaney, Raphael Guerreiro, Shinji Kagawa sowie die Schweizer Roman Bürki und Manuel Akanji "situativ" ins Training integriert werden.

"Die Gefahr ist groß, dass man sich verletzt", sagt Favre. Schrittweise werde daher die Einbindung in die Gruppe, die schon fast drei Wochen im Training ist, erfolgen.

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