Verschönerung der City

Dortmund will sich für den Kirchentag 2019 herausputzen

Große Ereignisse stehen Dortmund 2019 bevor - an der Spitze der Evangelische Kirchentag. Dazu sollen Straßen und Plätze der City herausgeputzt werden.

Mehr als 100.000 Dauerteilnehmer aus nah und fern werden zum Evangelischen Kirchentag vom 19. bis 23. Juni in Dortmund erwartet, zur Eröffnung mit einem "Abend der Begegnung" sogar mehr als 200.000 Besucher.

Und das ist nicht die einzige Großveranstaltung, die Dortmund im neuen Jahr bevorsteht. Schon Anfang Juni ist Dortmund Gastgeber der Hauptversammlung des Deutschen Städtetages, Ende August feiert rund um die Reinoldikirche der Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt zentral sein 100-jähriges Bestehen.

Den Gästen will sich die Stadt natürlich in bestem Licht präsentierern - und deshalb vor allem die City kräftig herausputzen. So soll die Kampstraße ebenso wie der Stadtgarten aufblühen und vorübergehend zu einer "Blumenachse" werden.

Ein Masterplan für die Innenstadt-Plätze

Das ist nur eine von zahlreichen Ideen, die am Dienstag im Verwaltungsvorstand diskutiert wurden. Grundsätzlich wollen die Stadtplaner einen Masterplan Plätze entwickeln, mit dem die Gestaltung der großen Innenstadt-Plätze beschrieben werden soll. Mit seiner Hilfe soll die City noch attraktiver gestaltet werden, kündigte Planungsdezernent Ludger Wilde an.

Bis der Masterplan steht und Maßnahmen daraus umgesetzt werden können, wird allerdings noch einige Zeit vergehen. Deshalb hat sich der Verwaltungsvorstand schon auf kurzfristige Maßnahmen verständigt, die spätestens bis zum Kirchentag umgesetzt werden sollen. Dazu gehören Sonderreinigungen von Untergrund und Kunstobjekten etwa auf dem Hansaplatz, das Ersetzen und Ergänzen von Abfallbehältern und die intensivere Pflege von Grünanlagen.

Ein Blumenpfad könnte vom Hauptbahnhof über die Katharinenstraße und Kampstraße bis zur Reinoldikirche führen. Denn der Abschnitt der Kampstraße zwischen Petri- und Reinoldikirche konnte bislang noch nicht zum Boulevard umgebaut werden. Die Arbeiten dazu sollen nach dem Kirchentag starten.

Bunte Beete und Ruheinseln

Zu einer bunten Insel könnte dann auch wieder das große Rundbeet an der Kreuzung zur Hansastraße / Platz von Netanya werden, das 2009 mit Spenden des Grünen Kreises erstmals bepflanzt worden war, zuletzt aber weitgehend brach lag. Und die Baustelle für das Studenten-Wohnheim Basecamp auf dem Areal des früheren Karstadt-Hauses an der Kampstraße soll mit einem dekorierten Bauzaun aufgehübscht werden.

Vorgesehen sind auch neue Bänke oder sogar Sitz- und Ruhesäcke an verschiedenen Stellen der City. Mit Sitzgelegenheiten und Schirmen könnten kleine Ruheinseln entstehen. Und ein Teil des Stadtraums über den Köpfen könnte mit künstlerischen Mitteln gestaltet werden. Umgesetzt werden sollen die Maßnahmen von einem Team des Tiefbauamtes.

All das will sich die Stadt auch etwas kosten lassen. Für die Umsetzung der kurzfristigen Verschönerungsmaßnahmen steht bis zu einer halben Million Euro bereit, erklärte Wilde.

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