Verspätungen im Stadtbahn-Verkehr

Auto prallte gegen Stadtbahn - zwei Verletzte

Dortmund - An der Bornstraße/Hildastraße ist es am Donnerstagabend zu einem folgenschweren Zusammenstoß gekommen. Ein Audifahrer aus Lünen prallte beim Wenden gegen eine Stadtbahn. Im Stadtbahnverkehr kam es zu Verspätungen. Ein anderer Unfall fast zur gleichen Zeit hatte noch größere Auswirkungen auf das Stadtbahn-Netz.

Am Donnerstagabend hat sich ein Verkehrsunfall an der Bornstraße/Hildastraße ereignet. Ein Auto prallte um 19 Uhr gegen eine Stadtbahn der Linie U42. Laut Angaben der Polizei Dortmund wollte der Fahrer des Audis, ein 30-Jähriger aus Lünen, in Höhe der Hildastraße wenden, um in südliche Richtung zu fahren. Hierbei übersah der Fahrer offensichtlich die Straßenbahn. So kam es zu einem Zusammenprall zwischen der Bahn und dem Audi.

Der Fahrer aus Lünen und dessen Beifahrerin wurden leicht verletzt und mit einem Rettungswagen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf circa 9000 Euro.

Die U42, die in Richtung Grevel fuhr, wurde in die Werkstatt gebracht. Nach Angaben der DSW21 entstanden keine großen Schäden. Im Stadtbahnverkehr kam es zu Verspätungen.

Stadtbahn fuhr stundenlang nicht

Ein anderer Verkehrsunfall ereignete sich am Donnerstagabend an der Straße Oestermärsch/Gronaustraße. Der Fahrer eines LKWs riss gegen 18 Uhr die Oberleitung der Stadtbahn herunter. Vermutlich übersah er das Schild mit der Höhenangabe für die DB-Brücke. Durch die herabfallenden Kabelteile wurde ein Autoverkehr im Gegenverkehr leicht beschädigt.

Die Mitarbeiter der DSW21 mussten die Oberleitung stromlos legen. Der Stadtbahnverkehr und die Straße Oestermärsch mussten deshalb für circa zweieinhalb Stunden in diesem Bereich gesperrt werden. Die U44 in Richtung Westfalenhütte fuhr in dieser Zeit nur bis zu der Haltestelle Enscheder Straße. Die Fahrgäste konnten die restlichen drei Haltestellen bis zur Endhaltestelle zu Fuß zurücklegen oder eines der gestellten Taxen benutzen. Gegen 20.30 Uhr konnte die Straße wieder freigegeben werden. Auch die Bahn fuhr zu diesem Zeitpunkt wieder.

Laut Angabe der DSW21 reißen LKWs die Oberleitung an der Straße Oestermärsch/Gronaustraße mehrmals jährlich herunter. "Die Fahrer achten oftmals nicht auf die Beschilderung", sagt Britta Heydenbluth, Pressesprecherin der DSW21.

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