Vier Jahre danach

Gedenkfeiern für Opfer der Germanwings-Katastrophe

HALTERN - Vor vier Jahren zerschellte Germanwings-Flug Nummer 4U9525 in den Alpen. Alle 150 Menschen an Bord starben. Zum Jahrestag treffen sich wieder viele Angehörige am Absturzort in Südfrankreich. Auch in Haltern gedenkt man der Opfer.

Bei einer ökumenischen Gedenkfeier wird am Sonntag (19 Uhr) in Haltern der Opfer des Germanwings-Absturzes vor vier Jahren gedacht. Die Maschine war am 24. März 2015 auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf, als sie an einem Berg zerschellte.

Unter den 150 Toten waren auch 16 Schüler und zwei Lehrerinnen des Joseph-König-Gymnasiums in Haltern. Sie waren auf dem Rückflug von einem Schüleraustausch in Spanien. Die Schulgemeinde plant eine weitere Gedenkfeier am Montag. Wie in den Vorjahren hat die Germanwings-Muttergesellschaft Lufthansa zum Jahrestag zahlreiche Angehörige nach Südfrankreich gebracht. An einer Gedenkfeier in der Nähe des Absturzortes nehmen am Sonntag nach Lufthansa-Angaben rund 300 Angehörige teil. Lufthansa-Vorstandschef Carsten Spohr will mit Vertretern der französischen Behörden am Gemeinschaftsgrab im Dorf Le Vernet Kränze niederlegen.

Nach Überzeugung der Ermittler hatte der Copilot die Maschine absichtlich zum Absturz gebracht. Die Toten kamen vor allem aus Deutschland und Spanien.

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