Wanderausstellung

In der Sonderausstellung im Mondo Mio sollen Kinder "Einfach machen!"

Dortmund - Das Kindermuseum Mondo Mio hat bis zum 28. Oktober eine Sonderausstellung zu sich geholt. Auf dieser wird das Thema nachhaltiger Konsum behandelt - die Vermittlung ist spielerisch.

Die Frage danach, wie ein umweltfreundlicheres Leben aussehen könnte, stellen sich viele Menschen. Auch Kinder werden für das Thema sensibilisiert und nehmen die Schwerpunkte Nachhaltigkeit und Konsumverhalten schon in der Schule durch. Passend dazu hat hat das Kindermuseum Mondo Mio im Westfalenpark nun eine Ausstellung zu sich geholt, die sich ganz diesem Themenbereich widmet.

Vom 14. September bis zum 28. Oktober ist die Ausstellung im Kindermuseum zu sehen, bevor sie weiterzieht. Sie trägt den Titel "Einfach machen! Ideen für nachhaltigen Konsum" und entstand in Kooperation mit der Umweltberatung der Verbraucherzentrale NRW.

Fünf Stationen zum Thema Konsumverhalten

In fünf Stationen zeigt die Ausstellung, wie Nachhaltigkeit im Einkauf funktionieren kann. Es sind viele Mitmachaktionen für Kinder vor Ort. Beispielsweise können an einer Station Becher übereinandergestapelt werden, um zu sehen, welche Menge an Pappbechern ein Mensch durchschnittlich produziert.

An einer anderen Stelle wird spielerisch vermittelt, welche Obst- oder Gemüsesorte gerade Saison hat. Dafür wurden in dem aufgestellten Holzmodul Platten integriert, auf denen auf der einen Seite Essen abgebildet ist. Auf der anderen Seite steht als Auflösung die Saison als Jahreszeit.

Die einzelnen Module wurden von Monika Lahme-Schlenger, der Leiterin des Mondo Mio, vergrößert und liebevoll in Szene gesetzt. "Das Kindermuseum beschäftigt sich oft mit Konsum und Nachhaltigkeit, die Wanderausstellung passt hier perfekt rein", sagt sie.

Die Ausstellung wurde aufgepeppt

Für die Ausschmückung der Ausstellung hat sie sich sogar im privaten Bereich angagiert: Ein Stuhl, dessen Polster neu bezogen sind, wurde in den Bereich integriert, in dem es um ökonomisches Rennovieren geht. "Ich habe den alten Stuhl dort hingestellt, um zu zeigen, dass man nicht alles, was alt ist, wegschmeißen muss", sagt sie. Auch andere Dinge wie beispielsweise eine selbstgebastelte Lampe, Holzhocker und einen Teppich hat sie der Sonderausstellung beigesteuert.

Passend zu der Ausstellung wird im Museum, ebenfalls in Kooperation mit der Verbraucherzentrale, ein Workshop angeboten. Dort wird bei einem Konsum-Check verglichen, wie andere Kinder auf der Welt leben.

"Manchmal reicht schon die Frage ?Brauche ich das überhaupt?'", sagt Helene Schulte-Bories, die Leiterin der Beratungsstelle in Dortmund. "Vor allem Kinder können schon so viel bei dem Thema mitnehmen. Das kann allein schon die Frage sein, ob man sein Butterbrot in einer Tüte oder in einer Brotbox mit zur Schule nehmen möchte."

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