Weltkriegsbomben-Suche im Kreuzviertel

Spezial-Firma fahndet nach Fliegerbombe an der Sonnenstraße

DORTMUND - Liegt unter der Sonnenstraße im Kreuzviertel eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg? Um das herauszufinden, laufen derzeit Sondierungsbohrungen. Ein Fund hätte wohl Konsequenzen für Tausende Anwohner und das Klinikum.

Mitten im Kreuzviertel an der Ecke Poppelsdorfer Straße/ Sonnenstraße laufen derzeit Sondierungsbohrungen auf der Suche nach hier möglicherweise in der Erde schlummernden Blindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg.

Wie ein Mitarbeiter der zuständigen Firma Röhll vor Ort sagte, führten Auswertungen von alten Luftbildern zu dem Verdachtsfall. Mit Spezialgerät wurden deshalb am Montagnachmittag mehrere Löcher in den Asphalt gebohrt.

Klinikum und Bahnstrecke wären betroffen

Sollten die Experten tatsächlich fündig werden und eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärfen müssen, droht im dicht besiedelten Kreuz- und Klinikviertel eine große Evakuierungsaktion. Auch Teile des nahe gelegenen Klinikums und die Bahnstrecke der S4 würden im Evakuierungsradius liegen.

Es ist aber auch möglich, dass nichts bei den Sondierungsbohrungen gefunden wird. Das war zum Beispiel Ende Januar an der Kreuzstraße der Fall. Teile der wichtigen Verbindungsstraße waren wegen einer Bombensuche mehrere Wochen gesperrt.

Bombensuche soll Mittwochnachmittag abgeschlossen sein

Wie die Stadt am Dienstagnachmittag auf Nachfrage dieser Redaktion mitteilte, soll die Bombensuche spätestens am heutigen Mittwochnachmittag abgeschlossen sein. Die Sperrung der Sonnenstraße werde jedoch weiter andauern, da man die Baustelle im Anschluss noch für Sanierungsarbeiten nutzt.

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