Westfalenhalle

Magische Momente bei Holiday On Ice in Dortmund

Holiday on Ice hat die Besucher mitgenommen auf eine Erinnerungsreise zu den schönsten Momenten der 75-jährige Geschichte der Revue. Zwei magische Momente gab es nur in einer Vorstellung.

Zum Geburtstag das Beste: Mit "Showtime" hat "Holiday on Ice" am Wochenende in der Westfalenhalle 1 das 75-jährige Bestehen der berühmtesten Eisrevue der Welt gefeiert. Diese Erinnerungsreise zu den schönsten Momenten der Revue, war die beste "Holiday on Ice"-Show, die seit Langem zu sehen war. Regisseur Kim Gavin und Eiskunstlauf-Olympiasieger Robin Cousins zeigen in "Showtime" auch die Welt hinter den Kulissen. Eistheater ist das, was mit einem Casting talentierter Läufer beginnt, die Qualen der Kufenstars bei den Proben und ihr Leben aus dem Koffer bei der Reise um die Welt zeigt.

Fabelhafte Luftakrobatik

Zur "spektakulären Show", die am Ende des ersten Teils der Gala steht, gehört auf den Punkt präzise Eis-Clownerie genauso wie fabelhafte Luftakrobatik und die prächtigen Kostüme. "Holiday on Ice" hat wohl deshalb 75 Jahre überlebt, weil es mit der Zeit gegangen ist und sowohl Szenen mit großen romantischen, fantasievollen Märchenbildern präsentiert als auch rockige Nummern. Wie die mit dem Läufer in Lederkluft, der locker über acht Damen springt, mit dem Motorrad übers Eis schlittert und es in Flammen setzt.

Mit einem Zug, der über die LED-Leinwand an der Bühnenrückseite zuckelt, reisen die Revuestars unter einem großen Globus um die Welt - in "dunkle Wälder", in denen riesige Vogelpuppen fliegen, zu Indianern, in den Orient, in ein Zauberschloss und zu einem Football-Team, das die Eisspirale dreht, die in keiner "Holiday on Ice"-Show fehlt.

Olympiasieger in der Westfalenhalle

"Showtime" ist ein besonderes Spektakel, das viele Besonderheiten bietet. Dazu gehört auch der Paarlauf an Bungee-Seilen, den man so noch nie gesehen hat. Und Top-Solisten, die Höchstschwierigkeiten zeigten, hat die Jubiläumsshow auch. Natürlich war der Auftritt von Aljona Savchenko und Bruno Massot am Freitag ein besonders magischer Moment. Die Paarlauf-Olympiasieger zeigte noch einmal fehlerfrei ihre Olympiakür und eine mit fast ebenso vielen tollen Hebungen, Sprüngen und Wurfelementen gespickte neue Kür.

Zu Beginn des zweiten Teils gehörte die Eisfläche Olesya Ray aus Dortmund. Sie beeindruckte als "Academy"-Talent mit einem temporeichen Auftritt. Vorher und nachher saß die Zehnjährige im Publikum auf der Osttribüne. Staunend, wie alle an diesem Abend.

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