Wetteraussichten

Nach Chaos am Pfingstwochenende: Wetter bleibt wechselhaft

Essen (dpa/lnw) - Das Wetter wird in den kommenden Tagen weiter wechselhaft bleiben. Am Pfingstwochenende hatten Unwetter für einige Einsätze der Polizei und Feuerwehr gesorgt. In Langen hatte eine Windhose ein Festzelt durch die Luft gewirbelt und zwölf Menschen verletzt.

Nach einem stürmischen Pfingstwochenende soll es auch in den kommenden Tagen wechselhaft in Nordrhein-Westfalen bleiben. Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) in Essen sind Wolken, Schauer und vereinzelte Gewitter zu erwarten. "Wir behalten diesen schauerartigen Regen", sagte eine Meteorologin des DWD.

Am Montag sei noch mit Starkregen, Hagel und Sturmböen zu rechnen. Am Dienstag werde es bereits weniger stürmisch mit Höchstwerten zwischen 19 Grad in der Eifel und 24 Grad in Ostwestfalen. Hinzu kommt ein schwacher Wind, der in Gewitternähe auch böig werden kann. Am Mittwoch kühlt es sich ein wenig ab auf maximal 22 Grad. "Grundsätzlich werden die Gewitter weniger als in den vergangenen Tagen", so die Wetterexpertin.

Am Pfingstwochenende waren einige Orte in NRW von Wetterchaos betroffen. In der Gemeinde Langenberg im Kreis Gütersloh hatte am Freitagabend eine Windhose bei einem Fußballturnier ein Festzelt durch die Luft gewirbelt. Dabei wurden zwölf Menschen verletzt. "Das war eine lokale Stelle der Verwüstung", berichtete am Samstag der Einsatzleiter der Feuerwehr, der bei dem Unglück vor Ort war. Das 12 mal 8 Meter große Zelt sei rund 15 Meter weit auf den Platz gewirbelt worden. Menschen wurden kurz darunter begraben. Auch Äste von Bäumen am Randes des Platzes seien abgebrochen und auf den Platz gefallen.

In Borgentreich im Kreis Höxter stand am Freitag eine Reithalle unter Wasser. "Das Wasser lief quer über das Gehöft und flutete den Keller und die Reithalle des Gehöftes", teilte die Feuerwehr mit. Zudem pumpten Einsatzkräfte mehrere überflutete Keller aus.

Wetterbericht Deutscher Wetterdienst

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