Wiederbelebungs-Versuch

Zehnjähriger nach Eis-Einbruch weiter in Lebensgefahr

Bochum - Ein zehnjähriger Junge ist am Freitagvormittag in Bochum-Wattenscheid in Nähe der Weststraße in eine Eisfläche eingebrochen. Rettungskräfte mussten das Kind reanimieren, Taucher suchten nach weiteren Opfern.

Am Freitagvormittag brach das Eis unter dem Kind auf einem Teich eines Seniorenheims nahe der Weststraße. Eine Mitarbeiterin der Gertrudisgrundschule an der Schulstraße alarmierte um 11.50 Uhr die Feuerwehr. Sie hatte den leblosen Jungen in dem Teich bemerkt. Er hatte dort offenbar mit anderen Kindern gespielt.

Als die Rettungskräfte eintrafen, hatten drei Mitarbeiterinnen der Schule den Jungen bereits ans Ufer gerettet und begonnen, ihn wiederzubeleben. Die Einsatzkräfte übernahmen die Reanimierung, nach kurzer Zeit atmete waren wieder Atmung und Puls vorhanden. Eine Notärztin versorgte das Kind noch vor Ort weiter, bevor es ins Krankenhaus gebracht wurde. Zwei Seelsorger kümmerten sich im weiteren Einsatzverlauf um die Ersthelfer und die Angehörigen des Jungen.

Vorsichtshalber untersuchten zwei Taucher der Feuerwehr die anderen Bereiche des Teiches, um sicher zu gehen, dass sich nicht noch eine weitere Person unter der Eisfläche befand. Diese Suche verlief negativ und wurde um 14.45 Uhr beendet. Der Teich hat einen Durchmesser von 20 Metern und in der Mitte eine Tiefe von 1,80 Metern. Zum Zeitpunkt des Unglückes war der Teich nicht vollständig zugefroren, da eine Wasserfontäne in der Mitte des Teiches eine Fläche von circa 9 Quadratmetern eisfrei hielt.

Trotz der andauernden Kälte betonte die Stadt in der vergangenen Woche, dass keine Eisflächen freigegeben werden und die Gefahr von Unfällen nach wie vor groß ist.

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