NRW will das Revier weiter entwickeln

Landesregierung startet Ruhrkonferenz

Mit einer Ruhrkonferenz möchte die Landesregierung das Revier weiter entwickeln - auch nach dem Auslaufen der Steinkohleförderung 2018. Entsprechende Pläne hat Ministerpräsident Armin Laschet in Dortmund vorgestellt.

Bei der Frühjahrs-Vollversammlung des Initiativkreises Ruhr im Lensing-Carrée Conference Center hat NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) den Start der Ruhrkonferenz ausgerufen. Die Initiativkreis-Moderatoren Bernd Tönjes und Dr. Thomas A. Lange begrüßten einer Mitteilung des Initiativkreises zufolge die Pläne der Regierung, unter dem Dach der Ruhrkonferenz Projekte zusammenzuführen und in einem auf Jahre angelegten Prozess die Weiterentwicklung der Region nach dem Auslaufen der Steinkohlenförderung 2018 voranzutreiben.

"Wir wollen den Wandel aus dem Revier heraus gestalten, uns im Bewusstsein für die neuen Chancen an den Besten orientieren - und an den Fragen arbeiten, die entscheidend sind für den Wohlstand von morgen. Das Ruhrgebiet ist dafür der richtige Ort", sagte Laschet.

Ruhrkonferenz ist Projekt der gesamten Landesregierung

Die Ruhrkonferenz sei ein Projekt der gesamten Landesregierung. Je ein Minister solle mit einem Vertreter des Ruhrgebiets ein Tandem bilden, das zusammen ein Themenfeld erarbeite. Das Projektbüro werde auf Zeche Zollverein in Essen eingerichtet. Am NRW-Tag vom 31. August bis 2. September in Essen solle mit Menschen aus ganz NRW über die besten Ideen aus dem und für das Ruhrgebiet gesprochen werden, hieß es in der Mitteilung. Anschließend berate das Landeskabinett das weitere Vorgehen und entscheide über die Leitprojekte der Ruhrkonferenz.

"Eine Chancen-Konferenz, die das Ruhrgebiet mit seinen historischen Verdiensten als eine moderne und leistungsfähige Industrieregion mit großem Potenzial im Herzen Europas herausstellt, kann nachhaltige Impulse setzen", sagte Initiativkreis-Moderator und RAG-Chef Tönjes. Wesentliche Themen seien die Ertüchtigung der Verkehrs- und Dateninfrastruktur, die Revitalisierung von Industrieflächen, die Modernisierung von Stadtquartieren und nicht zuletzt die Bildung.

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