Winkelmann-Installation

Stadt plant die Rettung der "Fliegenden Bilder" am U-Turm

Die Stadtspitze will 2,6 Millionen Euro in eine neue LED-Anlage am U-Turm investieren. Damit sollen die "Fliegenden Bilder" gerettet werden. Das Wort hat nun die Politik.

Die Sorgen von Adolf Winkelmann, Erfinder der "Fliegenden Bilder" am U-Turm, stoßen bei der Stadtspitze auf offene Ohren. Sie will rund 2,6 Millionen Euro in die Sanierung der LED-Installation investieren - wenn denn die Politik zustimmt.

Fakt ist: Die Technik der 2010 gestarteten "Fliegenden Bilder" ist in die Jahre gekommen, ein Teil der Anlage ist bereits ausgefallen, Ersatzteile sind nicht mehr zu beschaffen. Deshalb soll die ursprünglich 2 Millionen Euro teure LED-Installation nun komplett erneuert werden, kündigte Stadtdirektor Jörg Stüdemann am Dienstag nach der Sitzung des Verwaltungsvorstands an.

Wenn der Rat zustimmt, könnten die Arbeiten nach der nötigen Ausschreibung im Frühjahr oder Sommer 2019 beginnen. Für einige Wochen bliebe der U-Turm dann wohl dunkel.

Dass er weiter leuchten muss, ist für Stüdemann keine Frage. "Die Fliegenden Bilder sind eine Botschafter-Installation für die gesamte Stadt", sagte er.

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