WM-Kader wird im Fußballmuseum Dortmund verkündet

Die Fassade des DFB-Fußballmuseum wird zum riesigen Paninibild

Dortmund - Die deutschen Fußballfans schauen am Dienstag nach Dortmund: Im Fußballmuseum gibt Bundestrainer Joachim Löw ab 12.30 Uhr den vorläufigen WM-Kader bekannt. Drinnen können Fans nicht dabei sein. Aber vor dem Museum gibt es für sie etwas zu sehen.

Mehr als 200 Medienvertreter haben sich für die Bekanntgabe des vorläufigen WM-Kaders im Fußballmuseum akkreditiert. Mit dabei sind neben Bundestrainer Joachim Löw auch DFB-Präsident Reinhard Grindel und Manager Oliver Bierhoff.

Für die Öffentlichkeit ist die Veranstaltung im Museum aber nicht zugänglich. Das Fußballmuseum bleibt ganztägig geschlossen. Auf dem Vorplatz aber können Fußballfans dabei zusehen, wie Bilder der nominierten Spieler nach und nach die Fassade des Museums zieren.

Wie die Seite eines Paninialbums

Schon Anfang der vergangenen Woche hat das Fußballmuseum seine Glasfassade ein wenig umgestaltet. Zwei Tage lang sind dort 26 Schattenbilder aufgeklebt worden. Noch sieht es aus wie die leere Seite eines Paninialbums.

Sobald aber die 26 Spielernamen feststehen, werden ihre Köpfe am Dienstag -voraussichtlich ab 13 Uhr - von einer Spezialfirma auf die Schattenbilder geklebt. Am Ende sind die Bilder aller 26 Spieler an der Fassade des Museums zu sehen - und dort bleiben sie auch bis zum Ende der WM.

Das Aufkleben der Spielerköpfe dauere sicherlich bis in den Abend hinein, sagt Nils Hotze, Pressesprecher des Fußballmuseums. Fans seien herzlich eingeladen, dabei zuzusehen.

Wer die 26 Namen sind, die Joachim Löw am Dienstag verkündet, das wissen auch die Mitarbeiter des Fußballmuseums noch nicht. "Wir haben deshalb einige Köpfe mehr vorbereitet", sagt Hotze.

Rudelgucken im Fußballmuseum

Wenn die WM dann am 14. Juni, losgeht, ist das Fußballmuseum auch dabei: Beim "Private Viewing" können jeweils 400 Fans die Spiele der Deutschen Mannschaft und das Finale in der Arena des Museums gucken. Der Eintritt kostet 6 Euro. Ein großes Rudelgucken auf dem Friedensplatz gibt es, wie berichtet, in diesem Jahr aufgrund fehlender Sponsoren nicht.

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