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Ein Wolf steht einem Wald.

Regionalverband Ruhr

Wolf in der Kirchheller Heide gesichtet - Ist es "Gloria"?

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Die Wälder des Regionalverbandes Ruhr (RVR) in der Kirchheller Heide durchstreift ein Wolf. Möglicherweise handelt es sich um ein Tier, das die Fachleute bereits kennen.  

Bottrop - Über 100 Jahre ist es her, dass ein Wolf in den RVR-Wäldern in der Kirchheller Heide gesehen worden ist.

Nun ist der Wolf wieder zurück. Besser gesagt eine Wölfin. Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) hat das inzwischen bestätigt.

Forstwissenschaftler Dr. Johannes Gerst vom RVR hatte den Wolf Anfang August in der Dämmerung beobachtet und gefilmt.

Bei dem Wolf könnte es sich um "Gloria" handeln. Laut RVR ist sie seit 2018 im Kreis Wesel unterwegs. 

Wölfe meiden Nähe zu Menschen

Dass Waldbesucher Wölfen begegnen, ist sehr unwahrscheinlich. Wölfe meiden die Nähe zu Menschen. „Trotzdem empfehlen wir, auf den ausgewiesenen Wegen zu bleiben und Hunde an der Leine zu führen“, erklärt  Dr. Johannes Gerst.

Sollten Spaziergänger und Wanderer in den RVR-Wäldern einem Wolf begegnen, geben die Förster folgende Tipps:

  • Nicht versuchen, sich dem Wolf zu nähern, ihn anzufassen oder zu füttern!
  • Nicht weglaufen, am besten stehen bleiben und abwarten, bis sich der Wolf zurückzieht.
  • Wer selbst den Abstand vergrößern will, langsam zurückgehen.
  • Der Wolf lässt sich auch vertreiben, indem man auf sich aufmerksam macht (laut ansprechen, in die Hände klatschen oder mit den Armen winken).

In Haltern will eine Frau einen Wolf gesichtet haben.  

Auch in Lavesum soll bereits ein Wolf aufgetaucht sein. 

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