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Mit rund 20 Beamten und zahlreichen Einsatzfahrzeugen ist der Zoll derzeit auf dem ehemaligen Zechengelände im Einsatz.

Zoll-Razzia auf dem Zechengelände

Kein Hinweis auf Schwarzarbeit

OER-ERKENSCHWICK - 24 Beamte des Hauptzollamts in Dortmund haben am Dienstagvormittag Mitarbeiter und Akten eines Unternehmens auf dem ehemaligen Zechengelände "Am Förderturm" überprüft. Hinweise auf Schwarzarbeit oder andere Unregelmäßigkeiten haben sich laut Behördensprecherin Andrea Münch aber nicht ergeben.

Um 9.15 Uhr sorgte eine Kolonne von Zollfahrzeugen und Streifenwagen der Polizei für Aufsehen in der Stadt. Sofort schossen Spekulationen über den Grund und den Ort des Einsatzes ins Kraut. Als die Kolonne dann aber von der Ewaldstraße in die Straße "Am Förderturm" und schließlich weiter in das Gelände zwischen den alten Zechengebäuden einbog, war klar, dass ein dort ansässiges Unternehmen überprüft wird.

Wie Andrea Münch weiter bestätigte, handelte sich um eine "hinweisbezogene Prüfungsmaßnahme". Zu deutsch: Das Unternehmen ist "angeschwärzt" worden. Wegen des "Hinweises" stand der Verdacht möglicher Schwarzarbeit im Raum. Erkenntnisse in diese Richtung brachte die Überprüfung aber nicht. Von den Zollbeamten befragt wurden der Firmenchef, drei Büromitarbeiter und zehn weitere Arbeiter. "Deren Angaben werden jetzt noch routinemäßig von der Dienststelle aus gegenrecherchiert", erläutert Andrea Münch die weitere Vorgehensweise. Akten oder andere Gegenstände wurden während der Untersuchung nicht beschlagnahmt.

Am Einsatz beteiligt waren 24 Beamte des Hauptzollamtes in Dortmund. Unterstützt wurden sie von vier Polizeibeamten. Die Überprüfung erfolgte ohne Zwischenfälle. "Der Personalansatz für diesen Einsatz war deshalb so hoch, weil das Gelände so groß und unübersichtlich ist. Außerdem wussten wir nicht, wieviele Personen wir am Objekt antreffen würden", erläutert Andrea Münch. Gut 90 Minuten später war der Einsatz beendet.

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