Eine der ersten Mahlzeiten im neuen Zuhause: Heringe, Sardinen und Sardellen gehören zum bevorzugten Futter der Brillenpinguine. Die einzige Pinguinart Afrikas wird etwa 65 Zentimeter groß und drei Kilogramm schwer.
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Anlage für Brillenpinguine eröffnet im Zoo Gelsenkirchen.

Oh, wie süß

Zwölf Brillenpinguine beziehen neues Zuhause - nur der frühreife Ottmar hat schon einen Namen

  • Markus Geling
    vonMarkus Geling
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  • Randolf Leyk
    Randolf Leyk
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Oh wie süß - die Brillenpinguine in der Zoom-Erlebniswelt in Gelsenkirchen haben ein neues Zuhause und dürften die Attraktion in den kommenden Sommermonaten werden. Der frühreife Ottmar ist schon jetzt der Liebling der Besucher.

  • Die Zoom-Erlebniswelt in Gelsenkirchen hat eine neue Pinguinanlage
  • Zwölf Brillenpinguine sind eingezogen
  • Bis zu 2500 Besucher durfen auf das Zoo-Gelände

Die Zoom-Erlebniswelt in Gelsenkirchen hat eine neue Attraktion: eine Anlage für Brillenpinguine. Am 4.6. wurde das Gehege eröffnet. Zwölf junge Vögel können sich dort nun tummeln. Einen Namen hat aber bisher nur einer: Ottmar – zu erkennen an einem lila-schwarzen „Bändchen“ im oberen Flossenbereich.

Ottmar interessiert sich in der Zoom-Erlebniswelt für die Weibchen

 „Er ist auch sonst früh dran“, sagt Tierpfleger Markus Tekampe schmunzelnd. Sprich: Ottmar interessiert sich als einziger bereits für die Weibchen. Benannt wurde er nach einem Zoom-Helfer, der tauchenderweise die breiten Scheiben putzt – damit die Besucher die Brillenpinguine auch dann beobachten können, wenn sich die Meerestiere unter Wasser aufhalten.

Maximal 2500 Besucher dürfen in die Zoom-Erlebniswelt

Als zweischneidige Angelegenheit empfindet Dr. Hendrik Berendson die Eröffnung der neuen, gut eine Million Euro teuren Anlage. „Eigentlich sollte das für uns das Highlight des Jahres werden. Aber ich kann marketingtechnisch gerade gar nicht so viel daraus machen“, sagt der Leiter der Zoom Erlebniswelt. Sein Problem: An guten Tagen kommen bis zu 12.000 Besucher. Aber aktuell darf er wegen der Corona-Bestimmungen nur 2500 zeitgleich hineinlassen. Insofern wäre viel Werbung also kontraproduktiv.

Bestand der Brillenpinguine nimmt in der Natur ab

„Die Brillenpinguine sind eine stark gefährdete Tierart“, sagt Zoo-Tierärztin Dr. Pia Krawinkel. In der freien Wildbahn nehme ihr Bestand ab. Gründe dafür seien der Klimawandel, die Vermüllung der Meere, Ölpest-Ereignisse und Überfischung. Die Tierärztin hat die neue Anlage mit konzipiert. Das insgesamt gut 700 Quadratmeter große Areal besteht aus einem 240 Quadratmeter großen Wasserbecken, aus einem Sandstrand und Felsformationen.

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