Können auf den zweiten Platz in ihrer Altersgruppe stolz sein: (v.l.) Julia Weinrich, Lea Kähning, Lara Göthert und Anne Schüpphaus. Aller Modelle der Finalisten wurden ausgestellt, hier entstand auch das Foto.
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Können auf den zweiten Platz in ihrer Altersgruppe stolz sein: (v.l.) Julia Weinrich, Lea Kähning, Lara Göthert und Anne Schüpphaus. Aller Modelle der Finalisten wurden ausgestellt, hier entstand auch das Foto.

Achterbahn-Modell gebaut

Gymnasiastinnen belegen den zweiten Platz im Ingenieurs-Wettbewerb

  • Regine Klein
    vonRegine Klein
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OER-ERKENSCHWICK - Das Daumendrücken hat sich gelohnt. Beim NRW-Finale eines bundesweiten Wettbewerbs der Ingenieurkammern hat ein Mädchen-Team des Willy-Brandt-Gymnasiums den zweiten Platz belegt. Sie hatten ein Modell einer Achterbahn gebaut.

Die Achtklässlerinnen Lea Kähning, Anne Schüpphaus, Julia Weinrich und Lara Göthert überzeugten mit ihrer „Bikini-Bottom-Bahn“ die Jury. Auch ein weiteres Mädchen-Team (Patrycja Dybka, Iclal Benli, Lara Spyra, Antonia Enderle und Frida Meyer mit dem „Blue Shaker“) stand im Finale, eine Platzierung auf dem Siegerpodest gab es aber nicht.

Die Achtklässlerinen hatten sich mit ihren Achterbahn-Entwürfen für das NRW-Finale qualifiziert. 14 Schulteams traten im Movie Park in Bottrop gegeneinander an. Den Einzug ins Bundesfinale in Berlin haben die Gymnasiastinnen knapp verpasst. Doch die Qualifikation, die Zweitplatzierung und ein Preisgeld in Höhe von 150 Euro für das Team, sind schon ein großer Erfolg und Grund, stolz zu sein.

Projektarbeit fließt in Note ein

Bereits im dritten Jahr beteiligt sich das Willy-Brandt-Gymnasium an diesem Wettbewerb. Mit Modellen einer Sprungschanze und einer Brücke haben es die Vorjahresteams sogar bis ins Bundesfinale und sogar zum Bundessieger geschafft. Lief das Projekt unter der Leitung des heimischen Bau-Ingenieurs Marco Kolloczek noch auf einer freiwilligen Basis, wurde es nun fest in den Unterricht integriert. 42 Achtklässler des Differenzierungskurses Naturwissenschaften entwickelten nicht nur Baupläne, sondern konstruierten eine eigene Achterbahn. „Neben sieben Zeitstunden im Unterricht haben einige Kinder an fünf freiwilligen Nachmittagsterminen teilgenommen“, erklärt Lehrerin Debbie Hoßmann, die mit Kollegin Sonja Sander das Ingenieurs-Projekt begleitet. Die Projektarbeit mit Dokumentation und Präsentation fließt in die Gesamtnote ein und ersetzt eine Klassenarbeit.

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