Nach einem Unfall auf der Luxemburger Straße in Gladbeck musste ein 30-jähriger Autofahrer schwer verletzt ins Krankenhaus.
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Der Rettungsdienst musste über die Feiertage in Oer-Erkenschwick mehrfach ausrücken.

Sorge um Silvesternacht

Feiertags-Einsätze für Polizei und Feuerwehr - so oft rückte der Rettungsdienst aus

  • Regine Klein
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Polizei und Feuerwehr melden ruhige Feiertage in Oer-Erkenschwick. Allerdings hatte der Rettungsdienst einiges zu tun.

Für die Polizei war es mit Blick auf Oer-Erkenschwick ein ruhiges Weihnachtsfest. „Es gab keine spektakulären Einsätze“, erklärt Polizei-Sprecherin Ramona Hörst. Auch Einsätze im Rahmen der Durchsetzung der Corona-Schutzverordnung gab es nicht. Hörst: „Die meisten Bürger haben wohl den Ernst der Situation verstanden.“ Und auch für die Feuerwehrkräfte aus Oer-Erkenschwick waren es ruhige Feiertage. „Dankenswerter Weise gab es keine größeren Einsätze“, sagt Feuerwehr-Sprecher Michael Wolters, und erinnert sich an das vergangene Weihnachtsfest, an dem bei einem Wohnungsbrand eine Leiche gefunden wurde. Zwar waren die freiwilligen Löschzüge in Bereitschaft, sie mussten aber nicht ausrücken. Die Hauptamtlichen hatten einen Einsatz zur Tragehilfe.

45 RTW-Einsätze in Oer-Erkenschwick

Mehr zu tun gab es für den Rettungsdienst und Krankentransport. „Aber auch nicht mehr, als an normalen Werktagen“, erklärt Michael Wolters. 45 Einsätze fuhren die Rettungskräfte an den Feiertagen, im vergangenen Jahr waren es 48. „Sieben bis zehn Einsätze am Tag sind der Standard“, weiß Wolters. Einen größeren Aufwand erforderten die 14 Fahrten im Zusammenhang mit Covid-19. Nach einer solchen Fahrt muss der Rettungswagen gründlich desinfiziert werden. „Die Nacharbeit dauert länger, ist aber auch mittlerweile Routine. So können wir nachfolgenden Patienten die Sicherheit geben, sich im Fahrzeug nicht mit Corona anzustecken“, sagt Wolters aus Oer-Erkenschwick.

Gespanntes Warten auf Silvesternacht in Oer-Erkenschwick

Der Stadtbrandinspektor wartet nun gespannt auf die Silvesternacht, denn Michael Wolters hat eine Befürchtung: „Zwar gibt es ein Verkaufsverbot für Feuerwerk, sodass mit Sicherheit weniger geknallt wird, aber eben kein Abbrennverbot.“ Bürger könnten auf die Idee kommen, Altbestände aus dem vergangenen Jahr abzufeuern. „Doch dieses zugelassene Feuerwerk kann gefährlich sein, denn man weiß nicht, wie es reagiert.“ Außerdem befürchtet der Feuerwehrmann, dass sich Bürger auf illegalem Weg Feuerwerk besorgen, und wie gefährlich das sein kann, bewahrheitete sich in der Silvesternacht 2016, als eine Angestellte des Hotels „Jammertal“ schwerst verletzt wurde. Aber auch eine Wiederholung der Silvesternacht 2019/2020, in der ein Küchengebäude im Kleingarten komplett abbrannte, wünscht sich niemand. Michael Wolters: „Wir werden wieder mit den hauptamtlichen und ehrenamtlichen Einsatzkräften in Bereitschaft sein.“

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