Sarah Galka (v.r.) assistiert hier im Bodelschwingh-Familienzentrum in Oer-Erkenschwick Elisa und Romy beim Händewaschen.
+
Sarah Galka (v.r.) assistiert hier im Bodelschwingh-Familienzentrum in Oer-Erkenschwick Elisa und Romy beim Händewaschen.

Alltagshelfer

Händewaschen mit der Corona-Alltagshelferin - deswegen gibt es in Kindergärten neue Mitarbeiterinnen

  • Michael Dittrich
    vonMichael Dittrich
    schließen

Seit Juni laufen die Kindergärten in Oer-Erkenschwick wieder im Regelbetrieb. Für Kinder der Normalfall, für das Personal in Corona-Zeiten eine echte Herausforderung: Unterstützung gibt es jetzt durch Alltagshelfer.

Für die Kinder im Familienzentrum Friedrich-von Bodelschwingh an der Stettiner Straße in Oer-Erkenschwick gehört Sarah Galka (35) schon zum festen Inventar. Ob es ums Essen geht oder um Hygiene, immer hat die Dattelnerin ihre Hände im Spiel – auch beim regelmäßigen Händewaschen. „Sarah ist eine große Hilfe für uns. Sie entlastet die Erzieherinnen, die können sich jetzt mehr um ihre pädagogischen Aufgaben kümmern“ sagt Leiterin Karin Klückmann (64). Für Sarah Galka war die Anfrage der evangelischen Kindertageseinrichtung geradezu ein Glücksfall: „Ich bin Hotelfachfrau, gerade meine Branche leidet extrem unter der Pandemie. Außerdem spielt mir als Mutter die Kita-Arbeitszeit in die Karten.“

Vormittags im Familienzentrum in Oer-Erkenschwick im Einsatz

Die Corona-Alltagshelferin hat einen 20-Stunden-Job und ist vormittags im Familienzentrum in Oer-Erkenschwick am Start. Sie brauchte lediglich ein aktuelles erweitertes Führungszeugnis vorzulegen sowie eine Gesundheitsbelehrung durch ein Gesundheitsamt nachweisen. Die Alltagshelferin unterstützt die Köchin in der Küche, schnippelt das Obst für die Zwischenmahlzeit und hilft vor allem im U3-Bereich bei den Mahlzeiten. Außerdem müssen regelmäßig Tische, Stühle und anderes Mobiliar desinfiziert werden, um die Ansteckungsgefahr zu minimieren.

70.000 Euro nach Oer-Erkenschwick geflossen

Neun von 13 Kindergärten in Oer-Erkenschwick haben bereits die Fördermittel vom Land beantragt und eine Alltagshelferin eingestellt, vier weitere Anträge wurden mir schon angekündigt“, sagt Walter Herenz vom Jugendamt. Am 1. August hat die Landesregierung die Kampagne „#ichhelfemit“ gestartet, die zunächst bis 31. Dezember läuft. Kindergärten können für diesen Zeitraum bis zu 10.500 Euro Fördermittel beantragen. Herenz meint: „Die Summe richtet sich nach der Größe der Kita. Bisher sind 70.000 Euro nach Oer-Erkenschwick geflossen.“

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesen

Kein Stoßlüften möglich: Gefahr durch alte Fenster - Schüler in Oer-Erkenschwick müssen aus dem Gebäude
Kein Stoßlüften möglich: Gefahr durch alte Fenster - Schüler in Oer-Erkenschwick müssen aus dem Gebäude
Kein Stoßlüften möglich: Gefahr durch alte Fenster - Schüler in Oer-Erkenschwick müssen aus dem Gebäude
Coronavirus in Oer-Erkenschwick: Gesundheitsamt meldet zwölf Neu-Infektionen am Mittwoch - Inzidenz steigt wieder
Coronavirus in Oer-Erkenschwick: Gesundheitsamt meldet zwölf Neu-Infektionen am Mittwoch - Inzidenz steigt wieder
Coronavirus in Oer-Erkenschwick: Gesundheitsamt meldet zwölf Neu-Infektionen am Mittwoch - Inzidenz steigt wieder
Gymnasium in Oer-Erkenschwick liegt bei i-Pad-Abdeckung hinten - das soll sich jetzt ändern
Gymnasium in Oer-Erkenschwick liegt bei i-Pad-Abdeckung hinten - das soll sich jetzt ändern
Gymnasium in Oer-Erkenschwick liegt bei i-Pad-Abdeckung hinten - das soll sich jetzt ändern
Keine goldenen Zeiten - deshalb rückte das Ordnungsamt zum Haardrand an
Keine goldenen Zeiten - deshalb rückte das Ordnungsamt zum Haardrand an
Keine goldenen Zeiten - deshalb rückte das Ordnungsamt zum Haardrand an
Neue Polizeiwache in Oer-Erkenschwick geplant - doch was passiert mit der Seilscheibe?
Neue Polizeiwache in Oer-Erkenschwick geplant - doch was passiert mit der Seilscheibe?
Neue Polizeiwache in Oer-Erkenschwick geplant - doch was passiert mit der Seilscheibe?

Kommentare