14 Jahre nach seiner Eröffnung soll das Maritimo künftig von der Stadt betrieben werden.
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14 Jahre nach seiner Eröffnung soll das Maritimo künftig von der Stadt betrieben werden.

Maritimo

Freibad soll „verlässlicher“ werden

  • Jörg Müller
    vonJörg Müller
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OER-ERKENSCHWICK - Bürgermeister Carsten Wewers informiert in nicht öffentlicher Sitzung die Ratsfraktionen über die Modalitäten einer möglichen Übernahme des Maritimo-Freizeitbades durch eine stadteigene Gesellschaft. Bereits im Vorfeld meldet sich der Vorsitzende des Schwimmvereins Neptun Erkenschwick, Klaus Schild, zu Wort – und übt Kritik. Der Schwimmvereins-Vorsitzender Klaus Schild wünscht sich künftig mehr Übungszeiten im Maritimo-Freizeitbad und einen neuen Geschäftsführer.

„Der Vorstand unseres Vereins ist schon sehr verwundert darüber, dass mit uns als einem der größten Nutzer des Freizeitbades bislang niemand gesprochen hat“, sagt Klaus Schild. Der 67-Jährige, der den mit immerhin rund 850 Mitgliedern zweitgrößten Sportverein der Stadt seit nunmehr 37 Jahren als Vorsitzender führt, stellt fest: „Ganz besonders wichtig ist, dass das Maritimo auch unter der Regie einer städtischen Gesellschaft als Ort des Schul- und des Vereinssports erhalten bleibt.“

Der Neptun-Vorsitzende wünscht sich anlässlich der Betreiber-Neuregelung auch mehr Übungszeiten für die zahlreichen Gruppen und Abteilungen seines Vereins. „Wir hatten anlässlich der Eröffnung des Bades vereinbart, dass wir in den Ferien keine Übungsstunden in der Anlage durchführen. Künftig würden wir uns aber wünschen, wenigstens in den Oster- und Herbstferien mit unseren Wettkampfmannschaften dort trainieren zu können“, erläutert Schild.

Verlässliche Öffnungszeiten

Der Neptun-Chef kennt selbstverständlich auch das Freibad seit seiner Eröffnung im Sommer 1969. „Dessen Fläche ist heute natürlich nicht mehr zeitgemäß, sondern einfach zu groß. Bei allen Zukunftsplanungen in Richtung einer Verkleinerung sollte man das Hauptaugenmerk aber darauf legen, dass die Anlage künftig kein Glück-auf-Freibad mehr ist. Also ein Areal, bei dem man Glück hat, wenn es auf ist. Das Freibad braucht verlässliche Öffnungszeiten für die Bürger“, fordert Schild.

Kritisch sieht der Neptun-Vorsitzende den möglichen Plan der Stadt, den bisherigen Geschäftsführer der Anlage, Ibrahim Özcan, in seiner Funktion zu übernehmen. „Wir fänden es besser, wenn eine neue, unvoreingenommene Person diese wichtige Aufgabe übernehmen würde.“ Gibt es bei der neuen städtischen Betreibergesellschaft einen Beirat, dann sollte laut Schild der SV Neptun mit Sitz und Stimme darin vertreten sein. Schild: „Schließlich sind wir als Nutzer sechsmal in der Woche hautnah am Geschehen.“

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