Die Coronaschutzverordnung sieht es vor, dass sich Kunden in Gaststätten in eine Liste eintragen. Im Goldstück funktioniert das digital.
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Die Coronaschutzverordnung sieht es vor, dass sich Kunden in Gaststätten in eine Liste eintragen. In manchen Gastronomiebetrieben in den Nachbarstädten von Oer-Erkenschwick funktioniert das sogar digital.

Ordnungsamt meldet

Vergleichsweise ruhige Coronalage in Oer-Erkenschwick - nur ein Friseur fällt aus dem Rahmen

  • Jörg Müller
    vonJörg Müller
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Die Infektionszahlen steigen, die Menge der Verstöße gegen die Coronaschutzbestimmungen in Oer-Erkenschwick aber nicht. Das meldet das Ordnungsamt.

„Die Lage ist in Oer-Erkenschwick verhältnismäßig ruhig“, sagt Barbara Sosna, die Leiterin des städtischen Ordnungsamtes. „Die behördlichen Vorgaben werden beinahe überall eingehalten.“ Dennoch gibt es auch in Oer-Erkenschwick Ausreißer. Wie die Ordnungsamtsleiterin berichtet, hat sich beispielsweise ein Frisör in der Stadt zunächst standhaft geweigert, bei seiner Arbeit eine Maske zu tragen. „Gegen ihn haben wir ein Bußgeldverfahren eingeleitet“, erklärt Sosna. 150 Euro kostet das übrigens. Darüber hinaus verzeichneten die Mitarbeiter der Ordnungsbehörde in Oer-Erkenschwick kleinere Verstöße in Sachen Nachverfolgungs- oder Maskenpflicht in der Gastronomie. „All das konnte aber nach mündlichen Hinweisen durch unsere Mitarbeiter schnell abgestellt werden.“, erklärt Barbara Sosna.

Bürgermeister lehnt Kontrolle von Privatwohnungen in Oer-Erkenschwick strikt ab

Derweil sind von der Stadt Oer-Erkenschwick in Zusammenarbeit mit dem Kreis-Gesundheitsamt weiterhin keine konkreten Infektionsherde in der Gemeinde auszumachen. Auch beim Unternehmen Westfleisch halten sich die Infektionszahlen in engen Grenzen. „Wir gehen davon aus, dass die meisten Ansteckungen im privaten Bereich erfolgen“, sagt Bürgermeister Carsten Wewers. Der Verwaltungschef appelliert an die Bürger, sich an die Kontaktbeschränkungen zu halten. „Wir können das Virus nur eindämmen, wenn die Menschen mitmachen.“ Viel Verständnis zeigt Wewers für die jüngeren Leute. „Für die sind die Beschränkungen natürlich eine Katastrophe. Aber sie sind nun einmal notwendig. Wir sind aktuell gezwungen, private Feiern einzuschränken.“ Kontrollen in Privatwohnungen lehnt der Bürgermeister aber kategorisch ab und setzt stattdessen auf Einsicht: „Wir müssen uns jetzt einschränken. Und das gilt für alle!“

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