Blick auf das gerodete Baugrundstück an der Ewaldstraße
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Der seit drei Jahren wuchernde Wildwuchs auf dem Baugrundstück an der Ewaldstraße ist schon bereinigt.

Ehemaliger Zechenparkplatz

Nach drei Jahren verschwindet der Wildwuchs an der Ewaldstraße - das passiert jetzt auf dem Baugrundstück

  • Michael Dittrich
    vonMichael Dittrich
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Die RAG Montan Immobilien hat jetzt zum zweiten Mal das Baugrundstück neben dem ehemaligen Landabsatz gerodet. Dort sollen rund 60 neue Wohnungen in Mehrfamilienhäusern entstehen.

Mit dem Baubeginn ist allerdings nicht vor der zweiten Jahreshälfte zu rechnen. Der Oer-Erkenschwicker Unternehmer Oliver Mumme hatte das 6.219 Quadratmeter große Gelände des ehemaligen Zechenparkplatzes von Ewald Fortsetzung im vergangenen Jahr von der RAG Montan Immobilien (RAGMI) gekauft.

Gelände in Oer-Erkenschwick soll bis zum 30. Juni baureif gemacht werden

„Bestandteil des Kaufvertrages ist, dass die RAGMI das Gelände bis zum 30. Juni dieses Jahres baureif macht“, sagte Oliver Mumme. Denn von heute auf morgen wird es nichts mit dem Bau in Oer-Erkenschwick. Die RAGMI muss erst eine Altlastensanierung auf dem 4000 Quadratmeter großen Grundstück durchführen. Bei Bodenproben entdeckten Gutachter zwar keine giftigen Altlasten, aber Überreste eines Abwasserkanalsystems der ehemaligen Zeche Ewald-Fortsetzung. Auf den ehemaligen Pütt-Gelande soll auch noch ein Riesen-Tomatengewächshaus gebaut werden. Mumme will an der Ewaldstraße 60 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern verwirklichen, teils als Eigentumswohnungen. „Bei den ursprünglichen RAGMI-Plänen wird es nicht bleiben, wir arbeiten gerade an einem eigenen Entwurf“, sagt der Oer-Erkenschwicker Unternehmer.

Im Februar 2018 wurde das kleine Wäldchen in Oer-Erkenschwick abgeholzt

Zurück zum Projektstart: Als das kleine Zechenwäldchen im Februar 2018 für den Hausbau abgeholzt wurde, gehörte das Grundstück noch der RAG Montan Immobilien GmbH. Weil sich kein Kauf-Interessent fand, veräußerte RAGMI die Fläche im Sommer 2018 an die Tochtergesellschaft GP+Q. Damals waren die Altlasten schon bekannt. Bis Ende 2018 sollten sie beseitigt werden. Der Boden dort muss bis zu einer Tiefe von 1,50 Meter ausgetauscht werden. Bis auf einen Kampfmittelräumdienst, der im Januar 2019 das Grundstück nach Blindgängern absuchte, rührte sich allerdings nichts. Abgesehen von der Natur, die sich den Bauplatz mit Wildkraut wieder zurückeroberte. Für die Altlastensanierung wurde mit der Unteren Bodenschutzbehörde des Kreises Recklinghausen aber bereits eine einvernehmliche Vorgehensweise im Umgang mit den Auskofferungsbodenmassen verabredet.

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