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Über die aktuelle Situation an den Häusern Eichendorffstraße 43/45 wird am Mittwoch diskutiert.

Eichendorffstraße

Anwohner sind schon lange sauer - jetzt reagiert die Stadt

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Was ist für Nachbarn eines Häuserblocks an der Eichendorffstraße zumutbar? Auf die Beantwortung der Frage drängen Anwohner schon lange - nun reagiert die Stadt.

Am Mittwoch, 17. Juli, soll ab 15.30 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses darüber diskutiert werden. Es geht um den Häuserblock Eichendorffstraße 43/45, um den es seit geraumer Zeit Ärger gibt. In den Wohnungen leben Menschen aus Rumänien, seit gut einem halben Jahr sei die Situation teilweise unzumutbar, führen die Nachbarn an. Lärmbelästigung bis in den späten Abend hinein, Vermüllung, teilweise bis zu 20 Mercedes-Sprinter, die nach Darstellung der Anwohner von Eichendorffstraße und Kästnerweg vor den Häusern parken. Fahrräder, Autoreifen sowie Felgen würden aus- und eingepackt, hektische Betriebsamkeit rund um die beiden Häuser sei an der Tagesordnung. 

Nachbarn haben die Zustände dokumentiert

„Wir haben in den vergangenen Wochen einiges dokumentiert und machen schon seit langem sowohl das Ordnungsamt als auch die Polizei auf die Probleme aufmerksam“, sagen die Anwohner Hans-Jürgen Bracht und Norbert Koch. Auf Brachts Einwohnerfragen in der jüngsten Ratssitzung wurde vom Bürgermeister auf die schriftlichen Antworten der Stadtverwaltung verwiesen. 

Anwohner wünschen eine schnelle Lösung

Am Mittwoch steht nun eine Anwohnerversammlung mit Aussprache an. Bürgermeister Carsten Wewers machte bereits im Vorfeld deutlich, dass nur in der gebotenen Sachlichkeit die Veranstaltung Sinn mache und er es nicht zulasse, dass Mitarbeiter der Verwaltung beleidigt würden. „Um eine solche Sachlichkeit sind wir auch bemüht. Aber wir wollen deutlich aufzeigen, dass die Situation an manchen Tagen nicht mehr akzeptabel ist“, sagen Bracht und Koch. „Rund um die Häuser und bis zu den Nachbargrundstücken liegt weiterhin Müll. An den Wochenenden wird mehrere Tage lang gegrillt. Und es gab schon Montage, da lagen bis zu 50 Bierflaschen auf einem Haufen.“ Dass die Stadt darauf verweist, intensive Gespräche mit der Hausverwaltung geführt zu haben und auch der Kommunale Ordnungsdienst regelmäßig Präsenz zeige, wollen die Nachbarn gar nicht in Zweifel ziehen. „Aber es kann nicht angehen, dass sonntags den ganzen Tag Sprinter repariert und rangiert werden. Wir fordern eine schnelle Lösung.“

Auch an anderer Stelle der Eichendorffstraße sind Anwohner sauer auf die Stadt und klagen vor Gericht.

Bereits vor eineinhalb Jahren waren Vermüllungen Grund von Anwohnerbeschwerden.

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