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Als Cliquentreff mangels Streetworker auf Eis gelegt, als KiJuPa-Büro womöglich zu weit draußen: das ehemalige Vereinsheim des Schäferhundevereins an der Ludwigstraße.

Die Zeit drängt

Zu wenig Platz für Polit-Nachwuchs - so will das Jugendamt das Problem lösen     

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Das Kinder- und Jugendparlament in Oer-Erkenschwick wächst. Das Büro, wo sich die jungen Leute treffen, platzt aus allen Nähten. Die Zeit drängt. 

Die Nachwuchs-Politiker hatten den Antrag gestellt, in das leer stehende ehemalige Vereinsheim des Schäferhundevereins umzuziehen, weil das KiJuPa-Büro in der Volkshochschule inzwischen aus allen Nähten platzt. Die Notwendigkeit größerer Räumlichkeiten sehen alle Mitglieder des Jugendhilfeausschusses. Allerdings gibt es Bedenken aus Reihen von Verwaltung und Kommunalpolitik bei der Standortfrage.

Zentraler Standort in Oer-Erkenschwick gesucht   

 „Das KiJuPa-Büro sollte nicht im Außenbereich sein, sondern einen zentralen Standort bekommen“, sagte Josef Oeinck (Die Linke). Bestes Beispiel sei der Jugendzentrum JOE‘s, das ursprünglich im Innenstadtbereich geplant war. „Am Stadtrand ist aus dem JOE‘s inzwischen eine Veranstaltungs-Location geworden.“

Genehmigung für Außenbereich ist fraglich    

 Die zuständige Fachdienstleiterin Barbara Sosna räumte baurechtliche Bedenken ein. Man müsse prüfen, ob man die Nutzung dieses Gebäudes im Außenbereich als KiJuPa-Büro überhaupt genehmigen kann. Das ehemalige Hundevereinsheim ist zwar nicht ganz aus dem Rennen. Doch der Jugendhilfeausschuss beauftragt die Stadtverwaltung nun, bis zur nächsten Ausschusssitzung im Oktober nach einem alternativen zentralen Standort zu suchen. 

Rathaus in Oer-Erkenschwick ist keine Alternative   

Den Sitzungssaal oder andere Räumlichkeiten im Rathaus als Übergangslösung für die Arbeit zu nutzen, hält KiJuPa-Koordinatorin Michaela Bürger nicht für praktikabel: „Wir können nicht jedes Mal die Sachen, an denen wir arbeiten, hin- und herschleppen.“ Bürger machte noch einmal deutlich, wie sehr die Zeit drängt: „Das KiJuPa hat jetzt fast 30 Mitglieder und wir haben keinen Platz.“

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