Anwohner der Eichendorffstraße protestieren gegen das Verkehrsaufkommen auf „ihrer“ Straße.
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Erst vor wenigen Wochen hatten Anwohner der Eichendorffstraße gegen die nach ihrer Meinung zu vielen und zu schnell fahrenden Autos und Lkw vor ihren Häusern an der verkehrsberuhigt ausgebauten Fahrbahn protestiert.

Im Hauptausschuss

Anwohner regen Abbindung der Eichendorffstraße in Oer-Erkenschwick an - so hat die Politik entschieden

  • Jörg Müller
    vonJörg Müller
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Zu schnelle Autos, zu viel Verkehr: Anwohner der Eichendorffstraße in Oer-Erkenschwick haben eine Absperrung beantragt. Darüber hat nun die Politik entschieden.

Die Eichendorffstraße in Oer-Erkenschwick bleibt durchgängig befahrbar. Die Mitglieder des städtischen Haupt- und Finanzausschusses lehnten den Antrag eines Anliegers einstimmig ab, die vor wenigen Jahren verkehrsberuhigt ausgebaute Fahrbahn entweder an der Einmündung Groß-Erkenschwicker-Straße oder an der Hermann-Löns-Straße abzubinden oder als reine Anliegerstraße auszuweisen. Als Grund führt der Verfasser eines Bürgerantrags an, dass sich über Monate gezeigt hätte, dass die von der Stadt bislang ergriffenen Maßnahmen zur Verlangsamung und Verringerung des Verkehrs keinerlei Wirkung gezeigt hätten. Stattdessen wäre es zu Beinaheunfällen mit spielenden Kindern auf der Fahrbahn gekommen.

Stadt Oer-Erkenschwick soll mit Anwohnern im Gespräch bleiben

Bürgermeister Carsten Wewers berichtete den Ausschussmitgliedern davon, dass die Polizei bei Überprüfungen auf der Eichendorffstraße in Oer-Erkenschwick keine „großen Probleme“ festgestellt habe. Zudem sei die Sperrung der Buschstraße nach Beendigung der Bauarbeiten nun aufgehoben, so dass sich der Verkehr autmatisch reduzieren wird. Dieser Auffassung folgten die Ratsvertreter. Lars Ehm (CDU) hält es aber für wichtig, dass die Polizei weiterhin ein Auge auf die Straße hält. Hannes Kemper (SPD) befürchtet für den Fall einer Sperrung eine Problemverlagerung auf andere Straßen. Auch Armin Ziesmann (Grüne), vermutete dass sich das Problem nunmehr erledigt habe. Man solle aber mit den Anwohnern im Gespräch bleiben. Dem schloss sich Ralf Bothe (AfD) an.

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