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Dieser Spielplatz im Schillerpark ist abends Treffpunkt für Trinkgelage.

Vivawest sieht kein Problem

Bewohner weiter in Angst - nun sind auch Kinder im Schillerpark gefährdet

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Saufgelage und Drogen vor der Haustür: Bewohner des Schillerparks in Oer-Erkenschwick haben Angst, doch Vermieter sieht keinen Handlungsbedarf.

Bewohner des Schillerparks in Oer-Erkenschwick fühlen sich nicht mehr sicher in ihrem Wohnquartier. Vivawest-Sprecherin Katrin Lamprecht erklärte auf Nachfrage zu der Situation in der Siedlung: „In den Gesprächen mit mehreren Mietern wurde lediglich darauf hingewiesen, dass sich in den Außenanlagen des Schillerparks, insbesondere in Spielplatznähe, wiederholt Jugendliche aufhalten, die sich unterhalten und rauchen. Manche dieser Unterhaltungen seien auch mal etwas lauter, alles finde aber in einem hinnehmbaren Rahmen statt.“ Dass dort auch Drogen konsumiert oder gar verkauft werden, sei Vivawest in den zahlreichen einzelnen Gesprächen nicht bestätigt worden, auch nicht der Vorwurf des Vandalismus und der zunehmenden Vermüllung. Vivawest stehe auch regelmäßig mit der Polizei in Oer-Erkenschwick in Kontakt. 

Verstärkt Streife in Oer-Erkenschwick gefahren

Nachdem Schillerpark-Bewohner Olaf Jellen am 18. Juni dort von einer Gruppe junger Leute bedroht wurde, wurde die Polizei tätig. „Wir haben im Juli und August in diesem Bereich verstärkt Streifen im Fahrzeug, zu Fuß und sogar Zivilfahnder in Zusammenarbeit mit dem Kommunalen Ordnungsdienst eingesetzt. Den Verdacht, dass dort mit Drogen gehandelt wird, können wir zumindest für diesen Zeitraum aber nicht teilen“, sagt Polizeisprecher Andreas Wilming-Weber. Die Polizei werde aber sofort einschreiten, wenn dort Straftaten verübt würden. 

Kind klaubt Drogentütchen in Oer-Erkenschwick auf

Olaf Jellen dokumentiert derweil weiter Vorfälle, die den Schillerpark-Bewohnern in Oer-Erkenschwick Angst machen: „Vergangene Woche wurde einer Nachbarin auf dem Parkplatz mutwillig eine Autoscheibe eingeschlagen.“ Der 50-Jährige sammelt auch weiter Drogentütchen im Schillerpark, die in der Nähe der Parkbänke liegen geblieben sind, wo sich junge Leute treffen: „Am vergangen Montag hat ein Großvater seinem Enkel gerade noch ein Tütchen mit Marihuana-Krümeln aus der Hand gerissen, bevor er sie in den Mund nehmen konnte.“ Drogenkonsumenten und -dealer würden sich in der Regel nach Polizeikontrollen eine Woche nicht mehr sehen lassen. Jellen meint: „Sie auf frischer Tat zu ertappen, ist schwierig. Nachdem ich am 18. Juni die Polizei alarmiert habe, hat es 45 Minuten gedauert, bis die Polizei eintraf, da waren die neun jungen Leute längst wieder weg.“

Was bisher geschehen ist im Schillerpark-Quartier lesen Sie hier.

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