Auch die Schachtstraße zählt zu den „weißen Flecken“ auf der Highspeed-Landkarte. Dort wird gerade Glasfaserkabel für den Anschluss ans schnelle Internet verlegt.
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Auch die Schachtstraße zählt zu den „weißen Flecken“ auf der Highspeed-Landkarte. Dort wird gerade Glasfaserkabel für den Anschluss ans schnelle Internet verlegt.

Glasfaser wird verlegt

Das Ende der Breitbandwüste -  und so sieht der Zeitplan aus

  • Michael Dittrich
    vonMichael Dittrich
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Die Telekom setzt in Oer-Erkenschwick den öffentlich geförderten Breitbandausbau um. Die Hälfte der Tiefbauarbeiten ist geschafft.

  • Tiefbauer sind im Einsatz
  • Glasfaserkabel werden unter die Erde gelegt
  • Der Breitband-Ausbau schreitet voran

Während Vodafone-Kabelkunden und innogy-DSL-Haushalte längst mit mehr als 100 Megabit Downloadrate durch das Web surfen, sind die Randgebiete von Oer-Erkenschwick immer noch Breitbandwüste. Das Streamen von Filmen aus den Mediatheken von TV-Sendern oder Videoportalen ist mit schmalen Bandbreiten von sechs Megabit und weniger angesichts von ständigen Aussetzern kein großes Vergnügen. Das soll sich nun ändern. Denn auch Gewerbebetriebe, die mit großen Datenmengen operieren, leiden erheblich unter den langsamen Internetanschlüssen.

Oer-Erkenschwick: Öffentliche Förderung

Diese „weißen Flecken“ auf der Highspeed-Landkarte werden in Kürze verschwinden. Seit Mai dieses Jahres legen Tiefbaufirmen im Auftrag der Telekom Glasfaserkabel unter die Erde. „Unser Breitband-Ausbau in Oer-Erkenschwick dauert voraussichtlich noch bis zum Ende des dritten Quartals“, erklärt Telekom-Sprecher Pascal Kiel-Koslowski. Der Ausbau in den für Netzanbieter nicht wirtschaftlichen Bereichen wird mit öffentlichen Mitteln gefördert. In den Außenbereichen werden die Kabel dabei zum Teil über Land gezogen. Die unter der Erde verlegten schnellen Glasfaserkabel haben eine Länge von 22,5 Kilometer.

Oer-Erkenschwick: Anschlüsse buchen bis Jahresende

Wo es möglich ist, werden die Leerrohre im Spülbohrverfahren eingezogen. Nur etwa alle 120 Meter muss die Erde aufgerissen werden. Teilweise müssen die Rohre aber auch im offenen Tiefbau in Gräben verlegt werden. „Die Hälfte der Tiefbauarbeiten ist jetzt geschafft. In den nächsten Tagen werden die Arbeiten hauptsächlich im westlichen Stadtgebiet stattfinden“, sagt Kiel-Koslowski. Die Telekom plant, dass alle interessierten Kunden die schnellen Anschlüsse bis zum Ende des Jahres buchen können. Beim öffentlich geförderten Breitbandausbau werden die Glasfaserkabel bis zum Hausanschluss verlegt. Damit können Datenraten von rund einem Gigabit (1000 Megabit) erzielt werden.

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